VonUnterwegsGesendet.de

Airlie Beach und Whitsunday Islands

In Cairns hatte ich einen Hop-on-hop-off-Pass mit Premier Bus gebucht, der mich für $295 bis nach Sydney bringen sollte. Damit ist er um einiges billiger als der Buspass von Greyhound, der nämlich fast $500 kostet. Leider wurde meine Zeit in Australien ein bisschen knapp und so konnte ich mir nur 2 Stopps auf der langen Fahrt nach Sydney erlauben: Airlie Beach, das Tor zu den Whitsunday Islands, und Brisbane, wo ich ja meinen Koffer abholen musste. Mein Bus verließ Cairns früh am Morgen vom Hauptbahnhof an einer unscheinbaren Bushaltestelle (einfach im Bahnhof bei der Information nachfragen – es ist nämlich nicht angeschrieben). In Airlie Beach kam ich am frühen Abend an. Zum Glück hatte ich ein Hostel gebucht (wieder Nomads), denn die Haltestelle in Airlie ist eine ziemliche Strecke vom Stadtzentrum entfernt – und es geht aufwärts. Hat man viel Gepäck, ist das eine unangenehme Überraschung. Das Nomads Hostel, wie viele andere, hatten aber einen gratis Shuttleservice für Gäste. Das Nomads Hostel in Airlie gefiel mir noch besser als das in Cairns, da es um einiges moderner war. Im 8-Betten-Schlafzimmer hatten wir auch en suite WC und 2 Duschen. Einziges Manko war die Küche, die etwas klein war und nur 4 Töpfe hatte. Am ersten Abend wartete ich ganze 30 Minuten, bis ich endlich einen Topf ergattern konnte. Die nächsten Tage kochte ich einfach außerhalb der Stoßzeiten. Im Vergleich zu anderen Hostels in Airlie, die einen Club oder Pub auf dem Gelände haben, ist das Nomads auch sehr ruhig. Also wieder zu empfehlen. Die Nacht kostet ungefähr $20. Frühstück ist nicht inklusive. DSC02414 Noch am selben Abend buchte ich im Nomads Reisebüro eine Schnorcheltour in den Whitsundays für den nächsten Tag. Leider waren viele Touren schon ausgebucht und so musste ich eine etwas teurere Tour nehmen. Das Boot hieß Whitsunday Express und (mit etwas Rabatt) kostete mich der Tag inklusive Schnorchelausrüstung, Morgentee, Mittagessen und Käseplatte am Nachmittag $145. Am nächsten Morgen wurde ich von den Organisatoren abgeholt und zum Hafen gebracht. Das Boot war eines dieser weißen Schnellboote, unglaublich laut (im Vergleich zur Falla), aber wenigstens waren wir nur ca. 30 Leute. Die Crew war unglaublich nett und wir wurden gut versorgt: Kurz vor der ersten Schnorchelgelegenheit gab es Tee / Kaffee mit einem ganzen Haufen Keksen 😉 Die Crew empfahl uns sogenannte Stinger suits (leichte Anzüge gegen Quallen) und die stellten sich wirklich als nötig heraus. Im Wasser wimmelte es von Quallen (allerdings ungefährlichen) – Dezember ist Quallenzeit auf den Whitsundays. Eine Ausleihgebühr von $8 wurde für den Anzug verrechnet. Das Schnorcheln war ok, aber nach Fiji war ich ja etwas verwöhnt 😉 Immerhin habe ich aber eine Schildkröte gesehen 😉 DSCN0648 Danach ging’s auf Whitsunday Island, wo wir auf den Aussichtspunkt hinaufwanderten (ca. 15 min). Der Ausblick von dort war wirklich grandios und für mich das Highlight dieser Tagestour. Wir waren bei Flut oben, bei Ebbe sieht das ganze noch faszinierender aus, wenn sich zwischen dem türkisblauen Wasser weiße Sandstreifen hindurchschlängeln. DSC02346_Snapseed Die nächste Station war der Whitehaven Beach, ein ewig langer Sandstrand mit unglaublich feinem und strahlend weißem Sand. Dort stellte die Crew einen BBQ auf und nach 40 gemütlichen Minuten am Strand genossen wir Steak, Würstchen, Patties, Salate, Reis und frische Früchte. Danach hatten wir noch eine weitere Stunde Zeit die Sonne zu genießen. Dann ging es schließlich wieder auf das Boot und heimwärts Richtung Airlie Beach. Auf dem Boot gab es zum Abschluss noch eine exquisite Käseplatte mit vielen verschiedenen Käsesorten und Crackern. Bei der Auswahl der Produkte wurde auf diesem Boot mit Sicherheit nicht gespart. Ungefähr um 17h legten wir im Hafen an und das Shuttle brachte mich wieder zurück zum Hostel. Fazit: Das Segelboot Falla aus Cairns hat mir persönlich besser gefallen, da es nicht so laut ist und einfach gemütlicher und persönlicher. Auch dass man nur einmal schnorcheln geht, war ein bisschen enttäuschend – aber die Unterwasserwelt erwies sich eh nicht als so spannend… 😉 Highlight der Tour war für mich der Lookout von Whitsunday Island. Der alleine ist es wirklich wert, eine Tour in die Whitsundays zu machen. Das Essen war ein weiterer Pluspunkt – wir waren die einzigen am Strand die einen BBQ und nicht nur kalte Platte hatten.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *