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Aruba Reisebericht

Auf den Antillen chillen – ist ein Auszug aus einem alten Lied, den wohl die meisten von Euch schon einmal gehört haben. Genau das haben wir für die letzten 6 Tage unserer Zentralamerika Rundreise geplant. Nur 20km vor der Küste Venezuelas liegen die sogenannten ABC-Inseln. Aruba, Bonaire und Curacao. Diese Inseln gehören alle drei in einer unterschiedlichen Form zu den Niederlanden, wobei Aruba mittlerweile unabhängig ist. Ihr fragt Euch warum wir den ganzen Weg von Mexiko wieder runter nach Südamerika machen? Zwei Antworten einmal weil es da sehr schön sein soll und zum Anderen, weil wir einen 9-Stunden direkt Rückflug für nur 330 Euro pro Person mit airberlin im Vorfeld unserer Reise ergattern konnten.
Dos Ochos: Cenoten in Mexiko

Von Mexiko nach Aruba
Also, nach unseren mega entspannten Tagen in Mexiko mit Maya-Tempeln, schneeweissen Stränden in Tulum und dem Tauchen in den Cenoten – fliegen wir von Cancun über Miami nach Aruba. Wir fliegen mit American Airlines was sich als sehr angenehm rausstellt, da wir riesige Sitze zugeteilt bekommen. Nun denn.
In Aruba abends angekommen, suchen wir uns ein Taxi. Der Taxifahrer hat keine Ahnung wo unsere Unterkunft in Aruba – das Coral Reef Beach – sein soll. Aruba hat nicht wirklich Strassennamen. Der Taxifahrer ist wirklich ein super netter Kerl und wir ahnen hier noch nicht, dass uns die Leute und das Leben auf Aruba wirklich gefallen werden. Nach einigen Telefonaten mit der Zentrale und der Auskunft hat er eine stille Ahnung wo es hingehen soll.
Hostel Aruba: Coral Reef Beach
Aruba StrandDas Coral Reef Beach Resort ist eine der schönsten Unterkünfte, die wir in den letzten 2 Monaten hatten. Ein Hauptgebäude, dann im Innenhof feiner weisser Strand und links und rechts zum offenen Meer hin jeweils zwei weitere Gebäude und ganz vorn ein Peer. Es gibt eine gut ausgestattet Gemeinschaftsküche und irgendwie ist alles total gemütlich und individuell gemacht – das gefällt uns. Direkt nebenan liegt das beliebte Flyshing-Fishbone Restaurant, welches anscheinend jeder Aruba-Tourist aufsucht, da es jeden Abend voll ist. Man kann einen Tisch mit den Füssen im Meer vorbestellen. Wir brauchen das nicht, da unser Peer direkt nebenan noch einen besseren Blick auf den unglaublichen Sonnenuntergang in Aruba zulässt. Betrieben wird das Hostel/Hotel von Peter und Julie, zwei sehr netten Engländern, die immer mit Rat und Tat oder einem kleinen Bierchen und einem Gitarrensong parat stehen. Peter ist Songwriter und sieht original aus wie der Weihnachtsmann. Ein amerikanisches Paar hatte auf einem Angel-Trip einen riesigen Wahu und einen Barracuda gefangen, die wir uns Abends schön auf dem Grill zubereiten konnten. Endlich nochmal Selbstverpflegung, statt Restaurant 😉
Tauchen auf Aruba

Divi Divi Tree Aruba Eagle Beach

Divi Divi Tree Aruba

Die ABC-Inseln sind vor allem bekannt dafür, dass man hier gut Tauchen kann. Zahlreiche einfach zu erreichende Riffs findet man um die Inseln herum. Wir entscheiden uns zwecks Geldmangel fürs Schnorcheln, da Peter und Julie für uns Schnorchel-Equipment am Start haben. Am besten gefällt uns das Schnorcheln südlich von Oranjestad in der Mango Hotel Beach Area. Sehr einsam hier, eine große karibische Lagune, die durch ein kleines aber sehr tolles Riff abgegrenzt wird. Wir sehen hunderte bunte karibische Fischarten und seit langem auch nochmal einen Mini-Puffer-Fish – sehr lustig.
Mietwagen auf Aruba

Eagle Beach Aruba

Eagle Beach Aruba

Am Flughafen kann man problemlos für ca. 40 Euro pro Tag einen Mietwagen nehmen. Für zwei Tage lohnt sich das, um die Insel auf eigene Faust zu erkunden. So stellen wir fest, dass Aruba wirklich zahlreiche schneeweisse karibische Strände vorweisen kann. Eagle-Bach mit den berühmten Divi-Divi-Trees nahe Oranjestad. Dann der Baby-Beach ganz auf der anderen Seite der Insel. Und direkt gegenüber noch ein sehr langer wilder Strand für die Kite-Surfer, Name fällt mir gerade nicht mehr ein. Den Leuchtturm besichtigen wir auch, aber ist halt ein Leuchtturm – nichts besonderes.
Von Aruba nach Curacao
Alles in allem verbringen wir wieder tolle 5 Tage auf Aruba, bevor es dann für den letzten Tag unserer Reise mit dem Mini-Propeller-Flieger für 60 Euro von Aruba nach Curacao geht. Es gibt übrigens keine Bootsverbindungen zwischen Aruba und Curacao und wir stellen fest, dass mindestens 90 Prozent der Einwohner auf Aruba auch noch nie in Curacao gewesen sind, verrückt oder?
Dos Ochos: Cenoten in Mexiko

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