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Mit Mobile Games Wartezeiten überbrücken…

Es ist ja keine Weltneuheit und auch kein Rocket Science, wie man in der Agenturwelt oftmals gute Dinge, die aber eben nur gemacht werden müssen bezeichnet werden.  Zu dieser Kategorie gehören eben auch die beliebten Mobile Games im 21. Jahrhundert. Wie viele lustige Situationen gibt es am Tag, wo man wieder feststellt, dass in der Bahn, im Wartezimmer beim Arzt oder an der roten Ampel niemand mehr nach vorn schaut, sondern eben alle mit leicht gesenkten Kopf nach unten schauen – nämlich auf ihr geliebtes Smartphone.  Continue reading

Obertauern – Ski fahren in den Alpen

Nach nun drei Jahren Abstinenz auf den Skipisten der Alpen haben wir es dieses Silvester 2013 endlich wieder geschafft in Österreich Ski zufahren. Mitte November erst entschlossen hatten wir natürlich enorme Probleme eine geeignete Unterkunft für 6-8 Personen zu finden. Wir suchten alle Internet-Portale für Skiferien ab aber für unsere bevorzugten Skigebiete Zillertal, Ischgl, Kaprun, Stubaital und Obertauern war irgendwie so gar nix mehr frei. Mit ein bisschen Glück wurde dann sehr kurzfristig noch eine Ferienwohnung in Obertauern für 6 Personen frei, da eine Familie abgesagt hatte. Yippieh, wir fahren endlich wieder Skifahren über Silvester.

Skigebiet Obertauern

Skigebiet Obertauern

 

Ich war schon in Kitzbühel (vor den Zeiten des Karussels), in Grindelwald, in Livigno, in Montafon, im Stubaital, in Garmisch, am Kronplatz und in Heiligenblut…und noch ein paar paar Skigebiete die ich vergessen habe. Aber das Skigebiet von Obertauern hat mich vollends überzeugen können. Vor allem die Tauernrunde kann sich sehen lassen. Ohne Probleme kann man das komplette Skigebiete einmal rechts rum oder einmal linksrum abfahren ohne einmal aussetzen zu müssen. Die Berge sind alle mit gescheiten Abfahrten, Ziehwegen oder Verbindungsliften verbunden. Einfach super. Auch die Wartezeiten an den Liften, trotz Hochbetrieb, nicht wirklich hoch. Da es immer mindestens 4er Sessel gibt, welche die Schlangen problemlos wegschleppen können – oftmals sogar mit Sitzheizung, was natürlich vor allem den Damenhintern sehr gefällt.

 

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Schaidberg Abfahrt in Obertauern

Obertauern Skipass

Der Skipass über Silvester hat uns für 6 Tage insgesamt 207 Euro pro Person gekostet. Wie ich finde, für das Skigebiet das man genoten bekommt, ein fairer Preis. Vor allem, da die Pisten top hergerichtet sind und auch die Lifte nagelneu erscheinen. Alles gut.

Ferienwohnung in Obertauern

Die Ferienwohnungen in Obertauern, die wir mit 6 Personen für 6 Nächte über Silvester bezogen haben, gehört zum bekannten Skifahrer-Restaurant “Alte Alm” und liegt direkt am Talstation-Sessellift am Schaidberg. Eine Tipp-Topp Lage also, da man morgens mit den Ski wirklich nur ca. 50 Meter zum Einstieg in den Sessellift rutschen muss. Das funktioniert sogar mit ein bisschen Restalkohol vom Silvester-Abend. Die Piste am Schaidberg ist ebenfalls der Hammer, da man zwischen einer sehr steilen, aber top-präparierten schwarzen Abfahrt und einer sehr einfachen blauen Abfahrt entscheiden kann. Also ist auch hier für jeden was dabei. Egal ob jemand morgens schon etwas früher raus möchte, oder aber abends noch 2-3 Abfahrten dran hängen möchte – alles kein Problem.

Die Ferienwohnung im ersten Stock hat drei Zimmer, einen großen Balkon und eine geräumige Küche mit Schlafcouch. Davon gibt es ein riesiges Elternschlafzimmer mit eigenem Bad inklusive Dusche und Fussbodenheizung. Dann noch ein weiteres Zimmer mit Schrank und Ehebett, sowie ein Mini-Zimmer mit einem Hoch-Doppelbett. Die beiden letzten Zimmer teilen sich ein Gemeinschaftsbad, sowie eine Gemeinschaftsdusche. Für 6 Personen also kein Problem, allerdings könnte das riesige Zimmer schon ein bisschen Platz abgeben, da es in der Aufteilung ein bisschen unfair erscheint. Im Keller gibt es einen Skikeller, wo man die Skischuhe und Ski problemlos zum Trocknen aufhängen kann. Auch Parkplätze gibt es direkt vor der Tür.

Die Gastgeber sind auch die Wirte in der Alten Alm und sind sehr sehr nett und versuchen einem wirklich jeden Wunsch zu erfüllen. Ob Kaffeepulver für den ersten Morgen, oder einfach ein paar Eier für das morgendliche Rühreier, wir haben alles bekommen. Hier kann man auch direkt die Live-Cam der Alten Alm anschauen – bei Nacht natürlich dunkel.

 

 

 

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Hamburg Cityman 2013

Nächstes Wochenende steht endlich wieder unser jährliches sportliches Highlight auf dem Programm – der Hamburg Cityman 2013. Das fünfte Jahr in Folge. Die Zielsetzung ist auch klar für dieses Jahr – nach einem 208. Platz und einer Zeit von 2:34 h beim Düsseldorf Triathlon vor 2 Wochen – muss jetzt in Hamburg erstmalig die 2:30h fallen. Uns sie wird fallen, denn seitdem sind noch knapp 1.000 Trainingskilometer mit dem Rad oder laufend zurückgelegt worden. Schwimmen war ich sogar auch einmal, aber das ist ja sowieso ein hoffnungsloses Unterfangen bei mir. Continue reading

Fitness Armband im Test…

Es zeichnet sich ein neuer Trend ab – Fitness Armbänder. Nachdem die Fitness-Tracking-Apps wie runtastic oder runkeeper die letzten Jahre und Monate schon enormen Zuspruch gefunden haben – kommt nun die nächste Generation des motiverenden Bewegungs-Trackings. Wie immer schwappt der Trend aus den USA mit ein wenig Verzögerung über den großen Teich – aber immerhin er schwappt. Allein diese Woche habe ich persönlich 4 Leute in meiner Facebook-Timeline und 2 Leute im privaten Umfeld gehabt, die sich ein solches Tracking-Gadget zugelegt haben. Das allein soll nicht als einziger Trend-Indikator gelten, deswegen hier schon einmal der Trend für die Google-Suchanfragen der letzten Monate. Wie ihr seht – es geht ab ;-)

Fitness Armband Trend

Fitness Armband Trend

Fitness Armband Trend


Prognostizieren kann man eigentlich jetzt schon, dass die Kurve noch steiler ansteigen wird, sobald die berühmte kritische Masse an Teilnehmern erreicht ist. Denn der wohl grösste Push-Effekt der Social Tracking Gadgets ist das vergleichen der täglichen Performance unter Freunden und Kontrahenten. Man kennt diese Effekte aus den Anfängen der Facebookgames wie Farmville und Co. sowie der beliebten Mobile Chat-App Whatsapp. Auch hier kommt der eigentliche Nutzen erst dann, wenn genügend Leute fleissig mitmachen.
Tracking Armband Kaufen
Für diejenigen, die jetzt genau wie ich angefixt sind, steht jetzt die schwierigste Frage an: “Welches Fitness-Armband ist das beste?” oder “Wo ist der Unterschied zwischen dem Nike Fuel und dem Jawbone UP?”…Da die Tracking-Bands noch so neu sind, findet man im Netz nicht wirklich viele Informationen darüber. Die Produktbeschreibungen bei amazon sind auch nicht besonders hilfreich. Also was tun?
Richtig – das naheliegendste ist ein Fitness Armband im Internet zu bestellen. Nach ein paar Gesprächen mit Freunden, die derzeit ein Riesenspass daran haben Ihr Nike Fuel Abend zu tragen und sich permanent per Whats app-Foto Ihre Bewegungsstatus zu senden – wurde mir klar, dass mir das wohl nicht reichen würde. Ich hätte schon gern einen Ersatz für das Smartphone beim Laufen. Runkeeper, runtastic und Co. machen heute so einen guten Job beim Tracking meiner Triathlon-Aktivitäten, dass ich das nicht mehr missen möchte. Der Vergleich unter Freunden – naja so viele sind da auch nicht dabei. Und wenn jemand mal eine gute Leistung bringt, dann postet er dies auch auf Facebook. Nun denn, lange gearbeitet, dann ist das Smartphones vor der 2-stündigen Radstrecke oder dem Trainingslauf leer. Toll – kein Tracking möglich – das nervt schon sehr.
Deswegen ist meine Hoffnung, dass das Tracking-Armband seinem Namen alle Ehre macht und zurückgelegte Strecken gut tracken kann.
Nike Fuel Armband

Das Nike Fuel (bei amazon) sieht schick aus mit dem bunten Zahlen-Display und hat auch eine Uhrenfunktion. Uhrenfunktion? Ja richtig, eine Uhrenfunktion – die User wissen das zu schätzen und sagen – meine Uhr brauche ich nicht mehr tragen. Beim Tracking lässt es wohl zu wünschen übrig. Aber dafür ist der Preis mit etwa 110 Euro geringer und es sind schon mehr Leute in der Community, so dass das gegenseitige Tracking schon Spaß machen kann.
Jawbone UP Armband für Android und IOS

Fitness Armband bestellen

Fitness Armband kaufen

Das Jawbone Up soll also momentan im Bereich Bewegungs-Tracking das beste sein. Nun denn – kurz im Internet geschaut wie das Ding am besten zu kaufen ist. Auf Jawbone selbst sind die Armbänder derzeit nicht mehr verfügbar. Auf Amazon konnte ich dann glücklicherweise noch ein Exemplar in Grösse M für 129.90 Euro bestellen. Schon ein stolzer Preis, aber wir wollen ja irgendwie schon ein Early Mover sein ;-)

Mittwoch Nachts bestellt und am Dienstag der Woche darauf von Luzern nach Köln geliefert. Ok. Die Verpackung ist ansprechend. Das Jawbone Up kommt mit dem Armband einem kleinen Deckel mit Silberverschlag – zum Schutz des Plugs für das Smartphone oder die Kopfhörerbuchse des Laptops – und einem USB-Adapter daher. Das reicht auch.

Jawbone Up – Funktionen

Mein Jawbone Up

Mein Jawbone Up

Tragekomfort

Ok. Das Armband liegt gut am Handgelenk und stört soweit bislang nicht.

Preis

129 Euro finde ich für den beschriebenen Funktionsumfang eigentlich zu teuer.

Akkulaufzeit
Ca. 2 Tage sind ok.

Funktionen - Was kann das Ding denn jetzt?

Also – angeblich sollen alle Bewegungen getrackt werden, auch wenn man das Gadget nur am Arm trägt. Vermuten kann man jetzt schon, dass man beim Radfahren, das Armband wohl besser an den Knöchel macht. Ich befürchte da passt es bei mir nicht drum. Leider muss man das Armband dann auch immer wieder ins Smartphone (iPhone kompatibel und kompatibel mit den neuesten Android Smartphones – unbedingt vorher prüfen) stecken um mit der App zu synchroniseren. Könnte sicherlich auch besser über Bluetooth oder WLAN gelöst werden – ist so ein bisschen nervig.

Jawbone Up APP

Jawbone Up APP

Zum Schlafen kann man das Knöpfchen am Armband drücken, um in den Schlafmodus zu gelangen. Vorher stellt man in der App ein, wie lange man für gewöhnlich schläft, so dass man das besser unter Kontrolle hat. Die Bewegungen im Schlaf werden auch getrackt. Das kann unter Umständen relativ langweilig sein. Ein nette Funktion ist, dass man sich in der ruhig-Schlaf-Zone per Vibration wecken lassen kann. So soll der Tag besser starten, da man nicht aus dem tiefsten Schlaf gerissen wird. Ich bin gespannt, wie das klappt – ehrlich gesagt.

Die dritte Funktion ist – Track was Du ist. Da muss man ganz ehrlich sagen – das ist noch nix. Aus einer Mini-Datenbank kann man heute manuell auswählen was man den Tag über gegessen hat. Für Dinge, die nicht dabei sind (das ist heute alles) kann man einen manuellen Eintrag machen, oder ein Foto von seinem Essen hochladen. Ich weiss nicht, vielleicht löst das irgendwann mal die ganze Essens-Posterei auf Facebook ab, aber nun denn. Für mich wohl nix.

Jawbone Up Test

So – wie Ihr seht beginne ich jetzt den Test meines ersten Tracking-Armbands. Ich bin selbst sehr gespannt. Was jetzt schon verblüffend ist, dass die Leute die Idee auf jeden Fall sehr interessant finden. Skepsis gegenüber Datenschutz etc. hat mir gegenüber noch niemand geäußert. Eher ging es in die Richtung, wie will das Ding das denn alles so genau ohne GPs tracken. Meine Antwort heute – ich weiss es nicht, aber wir gucken mal und geben dem Jawbone Up eine Chance.

Die Fortsetzung findet ihr hier…

Curacao Reisebericht

Für die allerletzte Nacht unserer Rundreise durch Zentralamerika suchten wir uns in Curacao auf den niederländischen Antillen eine Unterkunft direkt in Willemstad, auch Klein-Amsterdam genannt. Glücklicherweise hatten wir den 30.4.2013 – somit den großen Jahrestag der Holländischen Königin – und die Willemstad war in absolutem Ausnahmezustand. Vorweggenommen – wirklich toll wie die ganze Stadt in Oranje getränkt zusammen friedlich feiert. Kinder, alte Leute, schwarze, weisse alle zusammen auf den Strassen. Sehr nett. Ansonsten hatten wir für die Besichtigung der Insel leider nicht genügend Zeit. Continue reading

Aruba Reisebericht

Auf den Antillen chillen – ist ein Auszug aus einem alten Lied, den wohl die meisten von Euch schon einmal gehört haben. Genau das haben wir für die letzten 6 Tage unserer Zentralamerika Rundreise geplant. Nur 20km vor der Küste Venezuelas liegen die sogenannten ABC-Inseln. Aruba, Bonaire und Curacao. Diese Inseln gehören alle drei in einer unterschiedlichen Form zu den Niederlanden, wobei Aruba mittlerweile unabhängig ist. Ihr fragt Euch warum wir den ganzen Weg von Mexiko wieder runter nach Südamerika machen? Zwei Antworten einmal weil es da sehr schön sein soll und zum Anderen, weil wir einen 9-Stunden direkt Rückflug für nur 330 Euro pro Person mit airberlin im Vorfeld unserer Reise ergattern konnten.
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Dos Ochos: Cenoten in Mexiko

Wie schon in den anderen Mexikos Reiseberichten erwähnt, Mexiko oder genauer gesagt Yucatan hat einiges zu bieten. Türkise nahezu einsame Strände, Maya-Tempel und natürlich tolle mit Grundwasser gefüllte Höllen, sogenannte Cenoten. Nachdem wir ja schon bei unserem Trip nach Chitzen Itza eine grosse aber leider ziemlich überfüllte Cenote besucht hatten, machten wir uns diesmal schon frühh morgens auf den Weg zur belieten Cenote Dos Ochos. Continue reading

Chitzen Itza: Maya Tempel in Mexiko

Der östliche Zipfel von Mexiko Yucatan hat neben den tollen weissen Sandstränden mit türkisblauem Wasser natürlich noch einiges mehr zu bieten. So zum Beispiel mehr als eine handvoll Maya-Stätten mit alten Tempeln und Cenoten. Neben den Maya Ruinen in Tulum direkt am Atlantik entschliessen wir uns die grösste und älteste Stadt der Mayas in Mexiko anzuschauen – Chitzen Itza.
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Tulum Reisebericht: Paradiesisch…

Nach gut 2,5 Stunden sind wir mit dem ADO-Reisebus von Cancun endlich in Tulum angekommen. Die Fahrt war übrigens völlig unproblematisch, da der Bus nicht einmal halb voll war. Im Lonely Planet steht, Tulum sei mittlerweile nur noch eine Highway-Stadt mit einer grossen verstaubten Strasse und Bars und Motels. Wir finden es nicht so schlimm. Wir haben noch keine Unterkunft in Tulum und bereiten den Taxifahrer darauf vor uns an den Strand fahren zu müssen, wo die ganzen Ressorts mit den Beach-Cabanas stehen. Tripadvisor hatte uns schon vorgewarnt, die schönen Cabanas direkt am Strand kosten 80$ aufwärts pro Nacht.
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Cancun in Mexiko

Die grosse Frage lautete: “Wie kommen wir von Nicaragua nach Mexiko?” Tatsächlich gibt es nicht all zu viele Budget- und zeitfreundliche Antworten darauf. Zum einen kann man natürlich mit dem Bus in 2 Tagen von Managua in Nicaragua durch Honduras und Belize nach Mexiko kommen. Dafür sind wir jedoch zu wenig Backpacker, zu alt und haben auch nicht genügend Zeit übrig. Wegen Grund Nummer 3  entscheiden wir uns fürs Fliegen. Leider sehr zeit- und Geld aufwendig. Aber Mexiko ist es wert, wir sind uns sehr sicher.

Flug nach Mexiko
Wir starten um 15.30 Uhr auf den Corn Islands Richtung Managua. Dort um 17 Uhr angekommen müssen wir bis 1 Uhr nachts warten, auf den Flug mit der amerikanischen Billigairline Spirit nach Fort Lauderlade / Miami (USA). Was ein bescheidener Flug. Wir sitzen eingeengt in der letzten Reihe, unfreundliche Stewardessen, nix zu Essen und noch nicht mal eine Cola. Im Landeanflug bekommt man dann 20 Minuten Hatdcore-Anweisungen was man auf keinen Fall am Flughafen machen darf. So zum Beispiel vor der Immgration-Nummer auf keinen Fall das Handy zücken, sonst Panik oder wie? Beim Anstehen dann der nächste Knaller. Für gut 200 Nicht-Amerikaner gobt es genau einen Stempler. Pro Kandidat 2 Minuten macht also 400 Minuten – so die Rechnung. Letztendlich brauchen wir “nur” zwei Stunden – glücklicherweise hab ich mich verrechnet. Ach ja, es ist der Tag nach dem Bombenandchlag auf den Boston-Marathon. Jeder in der Schlange der sich mehr als 2 Meter von seiner Tasche entfernt wird quasi von der Security gefoltert. Ich verstehe die Angst, aber sorry die Amis sind auch paranoid. Also – nach zwei Stunden Flugzeit nach Miami, zwei weiteren Stunden Immigrations-Check am Flughafen und weiteren 1,5 Stunden Wartezeit geht endlich der Flieger ins Urlaubsparadies der Amis Cancun in Mexiko.
BILLIGES Hotel in Cancun
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Vom Flughafen kann man sich ein Shuttle teilen für 16$ pro Person. Dies fährt die komplette Lagune rund, also quasi die komplette Hotel Area lang. Wahnsinn zu sehen wie amerikanisch und pompös hier alles nicht. Ganz ehrlich, man sieht das Meer vor lauter Hotels gar nicht. El Arenal in gross sozusagen. Nach gut 45 Minuten kommen wir in der City bei unserem Hotel El Rey de Caribe an. Sehr nettes Personal empfängt uns. Der Innenhof gleicht einem Labyrinth aus schönen Holztreppen, Palmen und einem kleinen Pool. Sehr hübsch, da so gar nicht passend zum restlichen Cancun. Unser Zimmer irgendwo im Obergeschoß ist sehr schön geräumig, mit eigenem Bad, AC und TV ausgestattet. Pro Nacht 55$ – für Cancub sicher ein Spotpreis.
Cancun Strand
Nach dem Trip von Nicaragua nach Mexiko sind wir ganz gut geschafft. Da es aber morgen früh schon weiter in den Süden Richtung Tulum gehen soll, müssen wir ja zumindest noch den Strand von Cancun besuchen. Mit dem Linienbus R1 fahren wir genau bis zur äußersten Ecke der Hotel Zone. Hier stehen die dicksten Hotels und man kommt quasi gar nicht an den Strand ran. Hyatt, Hard Rock Hotel, Casinos und Hooters – alles dabei. Und ein riesiger Souvenir-Shop. Wahnsinnig riesig das Ding. Leider steht wirklich auf jedem Shirt, jedem Sandalen, jeder Tasse und jedem Sombrerro Cancun drauf.
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Direkt vor dem Hard Rock Hotel gibts eine schmale Gasse, die dann doch tatsächlich zum Meer bzw. zu einem sehr langen weissen Puderzucker-Strand führt. Die Wasserfarbe ist hell-türkis – so wie wir es noch nie irgendwo gesehen haben. Das unglaublich schöne Wasser und ein paar Coronas im Beach-Club wo Ostern immer der MTV Spring Break Gig abgeht – lassen uns den Anblick der hässlichen Hotel-Skyline vergessen machen.
Cancun – muss man mal gesehen haben?
Mit dem Bus gehts zurück in die City. Kurz noch direkt um die Ecke an einem riesigen – weil amerikanischen – Supermarkt vorbei. Hier gibts tatsächlich richtiges Brot und Marken-Shampoos etc. Wir decken uns ordentlich für die letzten 2 Wochen Zentralamerika ein und verbuchen Cancun unter “muss man mal gesehen haben”. Nach einer entspannten Nacht (ohne Brüllaffen, Moskitos, Meeresrauschen, etc.) marschieren wir zehn Minuten zum ADO-Busbahnhof ganz um die Ecke. Hier fährt alle halbe Stunde ein Reisebus ins südliche Tulum (5$ pro Person, 2,5 Stunden) – unser nächstes Ziel. Wir sind sehr gespannt auf unsere ersten Mayatempel – vor allem weil diese direkt am Meer liegen.