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Bay of Island in Neuseeland – Reisebericht

Heute ist es endlich soweit, Ich verlasse Auckland. Nach einer spannenden, langen und harten Woche gehts weiter Richtung Norden. Früh morgens verlasse Ich meine Unterkunft und suche den Bus auf der mich abholen soll. Ich hatte mich für die Bustour von Stray entschieden und verzichtete wie zu erst gedacht aufs Auto.

Ab in den Bus

Bei der großen Probetour fuhren wir mit dem normalen Bus, heute jedoch leider nicht, Nur ein kleiner Surfbus stand zum Abholung bereit. Leicht verwirrt wurden wir dann alle nach den Namen gefragt und konnten einsteigen. Auf dem Weg nach Paihia im Bay of Island sollten einige Stops und Aktivitäten gemacht werden. Zuvor jedoch hatten wir noch einige in der Stadt zu machen, denn Ich war ja schließlich nicht der Einzige der mitfahren wollte. Nach ca 1 Std Rumfahrerei Dank irgendwelcher Verständigungsprobleme machten wir uns endlich auf den Weg Auckland zu verlassen. Der Bus war sehr eng! Ich mit meinen 1.94 m in einem so kleinen Fahrzeug könnte lustig werden. Es wackelt und fühlt sich an als hätte der Bus keine Achse. Der Fahrer versucht uns zu unterhalten, Ich jedoch verstehe nicht wirklich viel. Anscheinend braucht es doch seine Zeit bis man das Englisch hier gut versteht.

Kauri Baum

Unser erster Halt nach ca einer weiteren Stunde ist eine Rast an einem Museum mit Waldstück. Dort steht auch Neuseelands ältester und dickster Baum. (Ca 2000 Jahre alt und nennt sich Kauri Baum).

Maori Stamm

Nach ca 15 Minuten Pause gehts auch wieder weiter. Der Fahrstil des Fahrers wird nicht besser. Meine Übelkeit nimmt zu. Während der Fahrt kommt man endlich mal dazu die Prachtvolle Natur des Landes zu sehen. So viel Grün und unendliche Weiten wie man es sonst nur aus Büchern kennt. Eine halbe Stunde später machen wir eine Pause an einem alten Maori Stamm. Dort ist auch  ein Cafe` indem wir eine Kleinigkeit zu uns nehmen können. Ich gönne mir nur einen Latte Macchiato, alles andere ziemlich teuer. Es regnen draußen, das übrigens seit tagen. Endlich hatte man mal Zeit seine Mitfahrer etwas kennen zu lernen. Einige waren sehr nett. Etwas ausgeruht geht es auch schon weiter, die Tour scheint etwas länger zu dauern als ich befürchtete.

Vogel Reservat und Kiwi

Ein Souvenirladen mir Toilettenmöglichket war erstmal der nächste Halt. Dort schaute Ich mich kurz ein wenig um und genoss dann lieber die frische Luft. Bei der Fahrt in den Norden (Northland) geht es nur links, rechts, auf, ab und von vorne, das alles mit einem schnellen Tempo. Nichts für schwache Nerven! Nach etwas längerer Zeit erreichten wir ein Vogel Reservat. Der Besitzer war ein älterer Herr der sehr fröhlich wirkte. Er erklärte und erzählte vieles über die Vögel Neuseelands. Zuerst sahen wir ein Paar Tui’s. Der eine davon konnte sogar ein wenig sprechen. Danach zeigte er uns den Pukeko, ein Schwarz/Blauer Vogel der frei herum lief. Er war sehr Handzahm und er liebte es gestreichelt zu werden. ( Eine alte Maori Geschichte erzählt: Packe den Pukeko mit einen Stein in einen Topf und koche Ihn, am Ende schmeiß den Vogel weg und esse den Stein). Gemeint ist damit das der Vogel im Überschuss auf der Insel existiert und zur Jagd freigegeben ist. Dann präsentierte er uns den Kiwi Vogel, mit nur einem Bein. Der Kiwi ist eigentlich Nachtaktiv und brauchte daher einen Moment um anwesend zu sein. Sehr schüchtern zeigte er sich ein wenig auf dem Arm des Besitzers. Zum Schluss noch einen kleinen Adler, der seine Flügelpracht und seinen eisernen Blick darstellte. Eine letzte Rede des älteren Manns, ging es schon weiter Richtung Paihia.

Willkommen Bay of Island- Paihia

Alle Stops waren absolviert, endlich hieß es willkommen in Paihia: Bay of Island. Leider regnete es dort auch sehr doll ! Die Erste Nacht war von Stray aus umsonst, dazu gab es gratis BBQ und ein Bier am Abend. ( Base Hostel Paihia). Schnell eingecheckt. Das Haus macht einen sauberen und tollen Eindruck. Die Menschen auf meinem Zimmer sind sehr nett. 2 aus Schottland und 2 aus Kanada. Mal keine Deutschen. Den Abend verbrachten wir dann alle beim Essen und lernten uns etwas kennen. Das wars für Heute…

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