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Big Corn Islands: Reisebericht

In Granada die Zelte abgebrochen um früh morgend den Flug von Managua zu den wundervollen Corn Islands im Atlantik von Nicaragua zu erwischen. Wir haben 5 Nächte auf den Corn Islands und wollen viel beachen und vor allen Dingen tauchen. Die Riffs um Liitle Corn Islands sollen sehr sehr schön und mit jeglichem Fischvieh ausgestattet sein. Mit diesen Vorschusslorbeeren tritt also Corn Islands gegen unsere geliebten Perhentian Islands in Malaysia an. Und vorweg kann ich sagen – ja es ist ein weiteres Paradies – wir hatten eine mega entspannte Zeit.

Corn Islands: Anreise
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Nachdem man die Empfehlung im Lonely Planet gelesen hat, fragen sich wahrscheinlich alle “Wie kommt man auf die Corn Islands?”. Da die Ostküste von Nicaragua wirklich noch sehr wild ist, findet man auch nicht sonderlich viele Alternativen. Eigentlich bleibt einem nur übrig von Managua, mit einem Zwischenstop in Bluefields, nach Big Corn Island zu fliegen. Den Flug kann man auf der Website der Fluggeselldchaft La Costena buchen. Roundtrip pro Person mit dem kleinen Propeller-Flugzeug kostet 180$ pro Person. In gut 1.5 Stunden landet man dann auch schon auf dem Mini-Rollfeld vob Big Cirn Islands. Zwischen den zwei Flügen, einer früh morgens und einer nachmittags, wird die Landebahn übrigens fröhlich als Baseballfeld von der Dorfjugend genutzt – Sachen gibts…
Wie immer an diesen Mini-Insel Flughäfen, genau wie in Bocas del Torro oder damals Pulau Tioman, bekommt man seinen Rucksack auch direkt in die Hand gedrückt und kann sich den quängelnden Taxifahrern widmen. Immer wieder ein Spass -aber hier versteht man auf jeden Fall schonmal englisch.
Big Corn Islands Unterkunft am Strand

Dem Lonely Planet Tipp entnommen, hatten wir im Vorfeld schon eine Beach Cabana mit 10 Schritten zum Mehr bei La Princessa de la Isla gebucht. Betrieben von Constanza und Alessanandro ein sehr sehr nettes italienisches Paar, ursprünglich aus Rom. Wir hatten ein sehr geräumiges Holzhaus mit privatem Bad, Ventilator und Terrasse direkt zum Meer hin, für 70$ die Nacht. Der Preis ist es auf jeden Fall wert, auch wenn das für nicaraguanische Verhältnisse nicht günstig ist. Auf jeden Fall ein super schönes entspanntes Plätzchen für die nächsten 5 Tage. Allessandro und Constanza machem zudem noch super Küche. Einfaches aber leckeres Frühstück mit selbstgemachtem Brot und Abends gibts Spaghetti oder irgendwas delikates aus dem Meer. Sehr lecker, aber auch nicht günstig. Aber wann ist man schon mal auf den Corn Islands und lässt es sich bei Kristallwasser, weissem Korallenstrand und 36 Grad im April gutgehen 😉
Big Corn Strand
Der schönste Strand zum Schwimmen ist der Picnic-Beach im Nordosten der Insel. Von der Princessa ein schöner 15 Minuten Walk an zwei schönen Buchten mit Eonheimischen vorbei. Der Strand ist gut 1km lang, schneeweiss und das Wasser ist ruhig wie in der Badewanne. In der Mitte gibts zwei Resorts die ihre Holzliegen aufgestellt haben. Hier bekommt man auch immer ein leckeres Tona für knapp nen Dollar.
Der andere schöne Strand Long Beach liegt genau auf der gegenüber liegenden Seite der Insel. Mindestens genauso lang wie der Picnic-Beach aber mit ordentlich Wellen und Wind ausgestattet. Hier war tatsächlich außer uns niemand. Übrigens kann man sich hinter dem Picnic-Beach für 35/40$ den Tag ein Golfcar oder einen Scooter ausleihen. Wir haben mit dem Golfcar zweimal die Insel umrundet (ca. 45 min.). Praktisch, da man zum Fotos schiessen überall mal anhalten kann. So haben wir auch kurz vor der Einfahrt zum Long Beach das Restaurant Specifico gefunden. Zum Meer raus gibts drei natürliche Pools mit Ammenhaien und Barracudas. Wer sich traut kann reingehen und sich anschwimmen lassen. Aufregend und toll anzusehen.
Schnorcheln auf Big Corn
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Eine Empfehlung von Allesandro. Dorce Campbell ein 65-jähriger Mann auf Big Corn geboren gibt Schnorchel-Trips direkt in wunderschönen Riff vor seinem pinken Haus. Man findet ihn zwischen der Fährablegestelle und Long Beach. Für 20$ p.P. inkl. Equipment nicht billig aber die 1,5 Stunden haben sich gelohnt. Ein tolles riesiges Riff mit tausenden von karibischen Fischen. Und wir haben einen grossen Eagle-Ray mit seiner Familie getroffen – das hatten wir bislang nicht mal beim Tauchen geschafft. Absolute Empfehlung zudem, links von seinem Haus gibts einen Mini-Supermarkt mit Stühlen draussen. Tona kostet 17 Cordoba (=nix) und tolles Local Food Angebot. Einfach fragen was sie so haben. Kostet zudem fast nix und ist sehr nett.
Sicherheit auf Corn Islands
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Wir hatten niemals das Gefühl von Unsicherheit. Zudem kann man für 2-3 Dollars den ganzen Tag über ein Taxi nehmen, das einen hinbringt wo man möchte. Am Strand passt man natürlich auf seine Sachen auf. Am letzten Tag, unser Flieger nach Managua ging um 15.40 Uhr, blieben wir an dem kleinen schönen Strand direkt am Eingang der La Princessa. Während wir beide nicht aufgepasst haben, wurde genau dort Jessis Handy vom Strandtuch geklaut. Es war wohl ein Typ vom Festland der uns angequatscht hatte und dann eine unachtsame Sekunde ausgenutzt hatte. Selbst Schuld, aber trotzdem Mist. Mit der Hilfe von Constanza kontakrtierten wir die Polizei am Flughafen. Die Einheimischen Taxiführer zeigten sich auch sehr solidarisch und sagten, dass das die Typen vom Festland sind und nicht von hier. Nun denn, der Typ wurde auch umgehend gefunden und von uns identifiziert, aber natürlich ohne Handy. Also egal wo ihr seid, legt nix einfach aufs Strandtuch. Es ist ärgerlich, so zum Beispiel auch um die Fotos mit dem Ammenhai – siehe oben.
Tauchen auf Little Corn Islands
2 unserer insgesamt 5 Tage machten wir einen Trip nach Little Corn Island um jeweiks einen richtigen Tauchgang zu machen. Alles jn allem kann man sagen, dass sich es sicher lohnt die Tage zwischen den Inseln aufzusplitten. 2-3 Tage Big für die Strände und 2-3 Tage Little für die Atmosphäre und zum Tauchen.
Auf nach Mexiko
Da wir nun nur noch knapp zwei Wochen haben und wir ja bekanntlich die letzten 5 Tage auf den ABC-Inseln vor Venezuala verbringen, entscheiden wir uns für Mexiko. Genauer gesagt für eine schnelle Yukatan-Rundreise. Von Corn Islands gehts jetzt also 20 Stunden insgesamt nach Managua, von dort nach Fort Lauderdale (USA) und dann letztendlich nach Cancun (Mexiko).

Auf nach Mexiko
Da wir nun nur noch knapp zwei Wochen haben und wir ja bekanntlich die letzten 5 Tage auf den ABC-Inseln vor Venezuala verbringen, entscheiden wir uns für Mexiko. Genauer gesagt für eine schnelle Yukatan-Rundreise. Von Corn Islands gehts jetzt also 20 Stunden insgesamt nach Managua, von dort nach Fort Lauderdale (USA) und dann letztendlich nach Cancun (Mexiko).

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