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Cape Reinga: Der Norden in Neuseeland

Rrrring! Der Wecker klingelt laut! Es ist 6:00 Uhr morgens, Die nächste Tour kann kommen. Cape Reinga ist heute angesagt. Darauf freue Ich mich schon sehr lange. Meine Kamera sicher auch. Entspannt wird sichs erstmal fertig gemacht. Leise versuche Ich das Zimmer zu verlassen ohne die beiden aus Kanada zu wecken. Heute ist auch check out angesagt. Noch schnell die Mails abrufen und sehen ob sich da was getan hat. 4 Leute haben geantwortet, Eine Zusage! Ich freue mich. Nun erstmal auschecken und Gepäck noch einlagern bis Ich wieder zurück von der Tour bin.

Auf dem Weg zum Cape Reinga

Es wirkt wieder mal regnerisch, andere Reisende warten schon auf den Bus. Der Bus der eher ein Truck ist kommt um die Ecke. Der Fahrer wirkt ein wenig verrückt aber nett. Alle man rein und auf gehts! Der Busfahrer erklärt und erzählt den Tagesablauf für heute. Nach wenigen Minuten ist mir wieder schlecht, kann es nicht fassen das diese Tour noch schlimmer als die Letzte werden wird. Der Fahrstil der Neuseeländer wird mir unsympathisch. Nach einiger Zeit machen wir Halt, Das Meer funkelt denn die Sonne scheint. Es gibt in einen kleinem Cafe, Sandwich für 6,00$ und Kaffee für 4,50$. Ein Schlag ins Gesicht. Gestärkt gehts dann auch endlich weiter.

Gum digger Park

Der nächste Stopp ist der Gum digger Park. Gum bedeutet hier soviel wie Harz oder Bernstein. In dem Wald sieht man alten Hütten, Geckos und einen alten nicht mehr lebenden Baum. Riesig!! Kurz noch durch den Souvenirladen und dann zurück in den Bus.

Am Cape Reinga

Der letzte Halt bevor es zum Cape geht ist en toller Ausblick Richtung Meer von Weiten, man sieht das flache Land und am Ende wie der Strand beginnt. Toll! Kann man nicht auf der Kamera festhalten. Die letzten Minuten bis zum Cape Reinga schlagen an. Endlich. Meine Nerven liegen blank vom fahren. Oben angekommen, heißt es alle man raus und eine Stunde umher laufen. Nun bin ich am Nördlichsten Punkt Neuseelands, der mit einem kleinen Leuchtturm geziert wird. Der Ausblick ist der absolute Wahnsinn!! Wie soll man das festhalten ? Dieses schöne Panorama bleibt wohl im Kopf, ein Paar Bilder sind trotzdem ein Muss. Es soll ja schließlich einen Grund geben hierher zu kommen. Ich mache mich auf zum Turm, von da aus hat man den besten Blick. Ca 20 Minuten später bin ich da, Luft holen und aufs weite Meer schauen. Einfach unbezahlbar, das war die Übelkeit Wert. Die Tasman See und der Pazifik treffen dort aufeinander. (Das hört man übrigens) . Eine alte Legende der Maori besagt das genau an dieser Stelle die Seelen der toten Maori ins Totenreich zu ihren Ahnen gehen und man erzählt, wenn man sich ganz ruhig verhält würde man die Geister an diesem besonderen Ort spüren. Ein paar Bilder und zurück zum Bus. Ein großer Schluck Wasser ist das was Ich jetzt brauche.

90 Mile Beach

Es geht weiter Richtung 90 Mile beach (der eigentlich nur 65 Meilen lang ist) . Die letzten 25 Meilen können nicht direkt gewertet werden weil der Strand dort von einem Fels geteilt wird. Trotzdem heißt er so. Sandboarding war angesagt. Mit einem Board was nur halb so groß ist wie man selbst surft man auf dem Bauch den Sandhügel herunter. Noch ein wenig den warmen Sand an den Füßen genossen, ging es auch schon weiter. Alles waren happy. Mit dem Truck die ganze beach abgefahren. Kurzer Halt für Fotos und weiter gehts.

Die Rückfahrt

Ein kurzer Halt mal wieder in einem Souvenirladen wo nur Produkte aus Holz verkauft wurden. Am Hafen machten wir dann eine Rast um uns ein wenig Fish and Chips alla Neuseeland zu gönnen. Nur zu empfehlen. Nach einem langen Tag zurück nach Paihia. Wird auch langsam Zeit kann nicht mehr 🙂 . Gepäck geholt und schnell nochmal die Mails gecheckt. Der Typ von der Farm der mir am Morgen bestätigte hat unsere Vereinbarung verschoben. Warten ist angesagt. Hostel gegenüber gebucht, da dies etwas günstiger war. ( Peppertree). Sieht gut aus und macht einen super Eindruck. Mehr Davon im nächsten Bericht.

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