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Cartagena: Karibikküste Kolumbiens

Wie im Einfuehrungsartikel – Durch Zentralamerika mit dem Rucksack – schon angesprochen begonnen wir unsere 2-monatige Reise durch Zentralamerika in Cartagena an der Karibikkueste von Kolumbien – auch wenn das natuerlich noch Suedamerika ist. Umso besser. Nach einem 21-stuendigen Flug mit Zwischenstops in Santa Domingo und Panama City kamen wir endlich in der Karibik an. Schoen schwuel warm aus dem Flieger, wie wir uns das gewuenscht hatten. Erstmal Geld abheben und dann mit dem Taxi fuer 7.000 kolumbianische Pesos – ca. 6 Euro in die Altstadt von Cartagena.Jonny depp piraten-feeling mit pferdekutschen und bunten häusern
Casa Chicheria – 540.000 pesos für 3 nächte.
Cafe del mar – hübsch aber überteuert. Männer mit flip flops haben probleme reinzukommen.
El bistro – deutscher besitzer
Gato negro – ruppige deutsche besitzerin. Gibt auskunft über segeltrips nach panama.
Boca Grande – ist not grande
Ausgehviertel ausserhalb der mauer..viele hostels
Castell kostet 15 euro, lieber nicht.
Trip nach isla baru playa blanca kostet 40k pro person. Lohnt sich aber bis die dicke alcazar um halb 2 mit 300 leuten kommt.

Door-to-door shuttle für 43k pesos nach tangana. Einfach im jostal fragen. Dauert ca. 4 stunden. Ca 15 mann im minibus.
Cartagena Hostel
Hostel Cartagena in KolumbienNach einer guten halben Stunde am Meer langfahren kamen wir endlich in unserem kleinen Hostel Casa Chicheria an. Die alten Gassen in der Altstadt von Cartagena sind wirklich unglaublich huebsch und hinterlassen einen wahnsinnigen Flucht der Karbik Flair – Jonny Depp laesst gruessen. Unser hat sogar einen kleinen Pool und sehr nette englisch-sprechende Manager. Wir haben uns ein Doppelzimmer mit eigenem Bad gegoennt. Kosten 540.000 pesos für 3 Nächte.
Cartagena – Boca Grande
Cartagena Panorama vom Boca GrandeCartagena Panorama vom Boca Grande
Wir als Strandliebhaber mussten natuerlich so schnell es ging an den Strand in die Sonne. Also die Badehose aus dem Handgepaeck gepackt und ab durch die Altstadt zum Stadtstrand Boca Grande. Es ist Samstag – Wochenende – ein bisschen bewoelkt aber trotzdem jenseits der 30 Grad. Was wir noch nicht wissen, wir sind sehr muede. Am Strand angekommen merken wir schon es ist anders hier. Jede 30 Sekunden werden wir von einem fliegenden Haendler angesprochen und nicht mehr in Ruhe gelassen. Ein No-Gracias reicht nicht aus. An ein schoens Schlaefchen am Strand ist also nicht zu denken. Leider. Also huepfen wir 2-3 mal ins Wasser liegen ein bisschen rum und gehen in die Altstadt uns was zu essen suchen. Anschliessend um 18 Uhr wollten wir uns fuer 2 Stuendchen hinlegen – aber wir wachen erst am naechsten Morgen um 10 Uhr auf. Das nennt man wohl Jetlag.
Playa Blanca – Ilha Baru
Playa Blance auf der Ilha Baru
Ilha Baru nach 14 UhrNach einem kleinen Fruehstueck an der Ecke, stellen wir fest, dass wir es mit unseren un-poco spanisch Kenntnissen nicht wirklich einfach haben, nun denn. Wir gehen zum Hafen, um mit dem Boot zu den Isla Rosario gebracht zu werden. Am Eingang abgekommen, werden wir von 50 Kolumbianern ueberfallen, die uns eine Bootsfahrt verkaufen wollen. Nein, wir wollen nicht ins Aquarium oder auf ein Boot Alcazar mit 200 anderen Touristen. Wir entschliessen uns fuer die Ilha Baru mit dem Playa Blanca – und zwar eine direkte Verbindung bitte. Der Trip ist mit 40.000 Pesos pro Person verdammt teuer – aber wir brauchen dringend einen Karibik-Strand. Wir kaufen das Ticket und warten noch eine Stunde mit gefuehlt 500 anderen in der prallen Sonne. Die Orga funktioniert erstaunlicherweise letztendlich doch und wir fahren in einem 25-Boot los. Nach 45 Minuten am Playa Blanca angekommen – endlich Karibik. Tuerkises Wasser und weisser wunderschoener Strand mit eine paar Palmen, die bis zum Wasser reichen. Die richtige Entscheidung. Es ist 10.30 Uhr.
Um 13.30 Uhr kommt dann die Alcazar mit 200 Touristen, welche den Traumstrand belagern…Die Ruhe ist vorueber, leider. Um 15.30 Uhr gehts wieder zurueck. Die Wellen sind hoeher geworden und wir knallen auf die Wellen. Macht Spass, so lang das Boot haelt. Es haelt.
El Bistro
Abendessen im El Bistro mit deutschem Besitzer. Sehr gutes Essen in netter Atmosphaere. Ich esse ein Thunfisch-Steak und Jessi Butter-Chicken. Nett, aber auch nicht billig. Was aber normal ist fuer Cartagena, wie wir mittlerweile wissen. Trotzdem ist das El Bistro in der Altstadt zu empfehlen.
In unserem Hostel lernen wir ein junges australisches Paerchen kennen. Wir quatschen ein bisschen und trinken ein paar Bierchen zusammen. Anschliessend beschliessen wir gemeinsam abends was essen zu gehen. Gesagt, getan. Erst gehen wir ins Viertel mit dem Namen San Diego, wo alle Backpacker-Hostels auch zu finden sind. Die Pizzeria ueber der beliebtesten Salsa-Bar mit dem Namen Havanna wurde uns empfohlen. Eine grosse Pizza zu einem guten Preis – alles bestens. Das Havanna hat leider geschlossen, so dass wir uns wieder innerhalb der Stadtmauer begeben. Ein kleiner Club laesst uns nicht rein, da der Australier und ich Flip/Flops tragen. Nun denn, schon haeufiger passiert – haette ich hier aber nicht erwartet. Wir gehen dann auf die Stadtmauer zum Cafe del Mar. Ein Wahnsinns-Ausblick ueber die ganze Stadt, samt der Skyscraper an der Boca Grande, allerdings die Gatraenke voellig ueberteuert.
Auf nach Taganga
Am naechsten morgen machen wir uns auf den Weg nach Taganga -weiter oestlich an der kolumbianischen Karibikkueste. Im Hostel wird uns ein Door/to/Door Shuttle/Service empfohlen. Alles klar – fuer 43.000 Pesos pro Person sind wir im 12er Van dabei und werden direkt vor der Tuer abgeholt. Das macht Sinn, da der Busbahnhof von Cartagena ca. 30 Minuten weiter draussen liegt. Der Bus ist komfortabel, allerdings wie immer natuerlich extrem klimatisiert, deswegen unbedingt einen dicken Pulli einpacken. In Taganga steuern wir die Casa de Felipe an.
Fazit Cartagena
Ein wahnsinniges huebsches Staedtchen mit einem tollen Karibik-Flair. Man kann es gar nicht richtig beschreiben, deswegen schaut Euch lieber die Fotos an. Preislich schon wie in Deutschland, wenn man ehrlich ist. Die Menschen hier sind sehr nett, auch wenn sie pausenlos versuchen einem was zu verkaufen. Aber man gewoehnt sich dran. Wir haben uns keine Sekunde unsicher gefuehlt, auch nicht wenn wir uns mal in ein paar Gassen ausserhalb bewegt haben. Die Slums ganz aussen rum, haben wir allerdings ehrlicherweise auch nur aus dem Flugzeug gesehen. Aaber Cartagena ist letztenendlich eine absolute Reisempfehlung wert.
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Cartagena Altstadt

One thought on “Cartagena: Karibikküste Kolumbiens

  1. Desiree

    Hallo Hendrik, ein schöner Bericht. Wir waren Anfang des Jahres auf Kreuzfahrt mit der Aida, allerdings hat man so lediglich ein paar Stunden die Möglichkeit einen Ort zu erkunden. Kolumbien reizt mich sehr, weshalb wir auch überlegen dort noch einmal hinzufliegen. Dann aber für einen längeren Aufenhalt. LG Desiree

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