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Der Norden Brasiliens – ein Gebiet mit vielen Gesichtern

Nachdem wir mit dem Flieger auf dem brasilianischen Flughafen in Recife gelandet sind, haben wir uns für einen Inlandsflug zum Flughafen Manaus entschieden, um im Herzen des brasilianischen Anziehungspunktes Manaus anzukommen. An diesem Flughafen erwartete uns bereits ein reservierter Mietwagen, mit dem wir dann den gesamten Norden Brasiliens erkundet haben.

Manaus in Brasilien Da wir einmal in Manaus gelandet sind, starteten wir unsere Rundreise natürlich in dieser facettenreichen Stadt. Die Besichtigung des imposanten Amazonas-Theaters stand auf unserer Liste weit oben und wir besuchten das  im Jahr 1896 errichtete Bauwerk, in dem regelmäßig Aufführungen stattfinden. Hinsichtlich der Architektur waren meine Begleiter und ich übrigens geteilter Meinung. Mir persönlich hat die außergewöhnliche Architektur des Amazonas-Theaters sehr gut gefallen, meinen Begleitern hingegen erschien die Dekoration schon fast zu prunkvoll. Natur pur in Maunus Wir wollten einen Flug nach Brasilien buchen und den fünftgrößten Staat der Erde besuchen, um noch wesentlich mehr von Land, Leuten und exotischen Tieren zu entdecken. Deshalb haben wir dem Botanischen Garten Adolpho Ducke in Manaus einen Besuch abgestattet und ein Gartenareal in Augenschein genommen, das auf einem rund 100 Quadratkilometer großen Bereich eines Naturschutzgebietes zu Hause ist – solch eine riesige Vielfalt an Tieren und Pflanzen ist uns bis dahin noch nie unter die Augen gekommen. Fast genauso interessant ist außerdem der Mindú-Staatspark als verhältnismäßig großer Restbestand des Urwaldes, nach dessen Anblick wir uns noch für einen halben Tag lang am wunderschönen und berühmten Sandstrand Ponta Negra erholt haben. Der größte Nationalpark weltweit

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Nachdem wir Manaus den Rücken gekehrt haben, wollten wir endlich den Jau-Nationalpark als größten Nationalpark der Welt bewundern. Der nahe Barcelos gelegene Park besteht aus mehreren Regenwaldgebieten und beheimatet beispielsweise das größte Schwarzwasserbecken der Welt. Die dunkle Färbung von diesem Wasser fanden wir allesamt extrem beeindruckend und mindestens ebenso spannend war der Anblick des Rio Negro-Beckens, indem sogar mehrere hundert Fischarten bewundert werden können. Daraufhin sind wir mit dem Mietwagen weiter gefahren, um das Anavilhanas-Archipel hautnah zu erleben. Bis dahin ist mir noch gar nicht bekannt gewesen, dass dieser gigantische Flussarchipel aus dem Amazonasgebiet als einer der größten Archipele des gesamten Landes gilt. Beim Anblick der beinahe endlos erscheinenden Seen, Flussarme und Flüsse konnte ich mich jedoch davon überzeugen, dass dieses im Bundesstaat Amazonas befindliche Gebiet an Größe wirklich nur schwer zu übertreffen ist. Nachdem uns unsere Route weiterhin am Regenwald Santarém sowie dem Pororoca vorbeigeführt hatte, haben wir unsere erlebnisreiche Reise nach Brasilien Rundreise schweren Herzens beendet und mussten unseren Mietwagen am Flughafen Maunus wieder gegen einen Rückflug tauschen.

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