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Fiji Reisebericht – Luxus on a budget (Teil 1)

Am 17.11. war es schließlich so weit: Meine Zeit in Brisbane war vorüber und es ging gab nach Fiji. Brisbane hatte sich in den letzten Tagen nicht gerade von der schönsten Seite gezeigt (bis zu 3 Stürme pro Tag) und ich war deshalb auch etwas besorgt um das Wetter in Fiji (wo ja mit November die wet season beginnt). Diese Sorgen stellten sich als vollkommen unbegründet heraus, als mein Flieger in Nadi bei strahlendem Sonnenschein landete. Ich hatte mich für 1 Nacht im Bamboo Hostel eingemietet (ca. 5 € die Nacht…) und wurde von einem Mitarbeiter am Flughafen abgeholt. Obwohl so billig, war das Hostel doch sehr nett. Der Schlafraum war immer mit einem Ventilator belüftet, es gab Steckdosen, saubere Sanitäranlagen, saubere Bettlaken ohne irgendwelche Kriechtiere und ein abschließbares Kasterl (Schloss selber mitbringen). Noch dazu lag es direkt am Strand, hatte einen Pool und gratis Wifi. Nichts auszusetzen also J Und für den Preis wirklich überraschend – willkommen in Fiji.

Ich erkundete mit meiner Freundin, die mich auf dem Trip begleitet hat, die Gegend. Als wir am Strand entlangliefen, wurden wir von einem Einheimischen angesprochen und prompt zum Grillen am Strand eingeladen. Ich war zwar aus meinen Erfahrungen in Ägypten etwas skeptisch, aber da auch Frauen und Kinder da waren, fühlte ich mich ziemlich sicher. Also gesellten wir uns dazu. Sie grillten Hühnchen auf einem selbstgebastelten Grill, der aus einer Autofelge bestand, und dazu gab es Chilisauce, Gurken, Mangos und Fiji Bier.  Das Essen war köstlich und es war eine lustige Runde. Einer wurde zwar etwas aufdringlich und hat versucht, uns was zu verkaufen (ich glaub ein Tattoo… ;)), wurde aber vom Rest der Truppe sofort zurückgepfiffen.

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Schließlich gingen wir wieder zurück und deckten uns im Shop im Aquarius Hotel mit Wasser, Keksen und einem Handtuch für mich ein. Auf den kleinen Inseln gibt es nämlich keine Supermärkte und für ein Wasser an der Bar zahlt man $5 (FJD). Im Shop haben wir pro 1,5l-Flasche $2.50 gezahlt. Der kleine Touristenshop ist übrigens nicht teurer als der Supermarkt in Port Denarau, wie ich später sehr überraschend festgestellt habe. Und das Handtuch, das ich gekauft habe, war sogar billiger als in einem Souvenirladen in Nadi… Also ohne Bedenken ganz gemütlich neben dem Hostel einkaufen – denn in Port Denarau hat man zwischen Check-in und Abfahrt der Fähre nicht wirklich viel Zeit. Pro Tag haben wir  übrigens mit 1 Flasche gerechnet – das hat für mich gereicht (ich trinke generell ziemlich wenig), meine Freundin musste nachkaufen. Dann war es auch schon Zeit für das Abendessen. Wir fanden ein kleines Restaurant, das gerade Fijian Curry Buffet um $12 mit Suppe und Dessert hatte.

Danach setzten wir uns ins Bamboo Cafe, wo es tatsächlich unbegrenztes gratis Wifi gibt (ohne Mindestkonsumation – irgendwie war das Cafe aber eh mitarbeiterlos, man hätte also gar nichts bestellen können… ;)). Da wir vermuteten, auf den Inseln kein Wifi zu haben, skypten wir schnell noch mit Familie und Freunde. Weil ich in der Nacht davor nicht geschlafen hatte (Packen brauchte mehr Zeit als gedacht) und wir am nächsten Tag früh raus mussten, packten wir dann nur noch schnell um (man konnte unnötiges Gepäck im Hostel lassen – und ich hatte ja für meine ganze Reise bis Jänner gepackt) und gingen dann schlafen.

Am nächsten Morgen ging der Wecker um 6.15h. Schnell alles fertig zusammengepackt, gefrühstückt und schon gings auch schon los mit dem Bus zum Hafen. Wir hatten den Bula Combo Pass für 4 Nächte gebucht, der eine Hop-on-hop-off-Fähre, Unterkunft, Vollpension und Transport von und zum Hafen inkludiert (AUD $ 456). Als ersten Stopp haben wir uns Nacula Island (Nabua Lodge) ausgesucht – ca. 3,5h von der Hauptinsel entfernt. Mit der Fähre (auf der man übrigens gratis Wifi hat und Steckdosen!!!) gings vorbei an den zahlreichen Inseln. Das Wasser wurde zunehmend schöner (die Strände auf der Hauptinsel sind nämlich nicht Postkarten-entsprechend ;)).

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Weiter gehts in Teil 2…

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