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Fiji Erfahrungen – Luxus on a budget (Teil 2)

Auf Nacula Island (Nabua Lodge) wurden wir mit Gesang begrüßt, bevor uns ein Mittagessen serviert und alles Wichtige erklärt wurde. Dann waren die Zimmer bezugsbereit. Eigentlich hatten wir einen Dorm gebucht, aber da so wenig Leute im Resort waren, wurden wir einer 2er-Hütte mit Ozeanblick zugewiesen. Als ich das Moskitonetz ausbreitete, fielen mir zwar ein paar Insekten entgegen, aber das störte mich nicht weiter. Schließlich war es 1 Coconut Unterkunft (Fiji bewertet Hotels mit Kokosnüssen). Das Meer sah herrlich aus, also zogen wir sofort den Bikini an und hüpften hinein. Das Wasser hatte eine Temperatur von ca. 30°C!!! Allerdings waren keine idealen Bedingungen für Schnorcheln – es war Low Tide, der Meeresboden war dicht mit Seegras bewachsen und es wurde einfach nicht tiefer. Vom Strand konnte man das Ende vom Seegras gut sehen, aber nachdem wir einer Seeschlange begegnet waren, wollten wir uns nicht weiter vorwagen, denn der Wasserspiegel war so niedrig, dass man das Seegras mit der Hand berühren hätte können. Das war ein wenig enttäuschend – aber in den nächsten Tagen eröffneten sich jedoch genug tolle Schnorchelgelegenheiten. Nach einer wohltuenden, aber kalten Dusche kletterten wir einen Hügel für den Sonnenuntergang hoch (waren aber zu früh dran) und dann gab’s Abendessen: Fischsuppe gefolgt von Fisch mit Gemüse, Brotfrucht und Wassermelone. Es folgte ein kurzes Abendprogramm mit Musik, Tanz und Gesellschaftsspielen. Der Gewinner durfte sich einen Drink an der Bar aussuchen. Ich hab jede Nacht ein Spiel gewonnen – auch so kann man Geld sparen 😉 Nach einem ausgiebigem Frühstück (Cornflakes, Toast, Rührei und einem Berg noch warmer Bananenmuffins) buchten wir einen Schnorchelausflug. Um 9 Uhr gings los in die Blue Lagoon. Wir waren zu dritt in der ganzen Lagune; später kamen noch 2 andere dazu, die uns aber auch nicht störten. Schorchelbedingungen waren diesmal perfekt: glasklares Wasser, Korallen und unzählige Fische. Vor allem als der Guide auf dem Boot tote Krabben ins Meer schmiss, konnte ich wirklich kaum mehr das Wasser vor lauter Fische sehen. Pünktlich zum Mittagessen waren wir wieder in unserer Lodge. Der Ausflug hat FJD $ 25 gekostet. Den restlichen Tag verbrachte ich gemütlich auf der Hängematte vor meiner Hütte. DSC01396_Snapseed    DSCN0097_Snapseed   Nach einem weiteren ausgiebigen Frühstück (diesmal mit Baked Beans, einer krapfenähnlichen Süßspeise und frischen Papayas und Mangos) ging es los auf den nächsten Ausflug: Mit dem Motorboot fuhren wir ca. 30-40 min. zu einer Höhle auf einer Insel. Die Haupthöhle war halb offen und so konnte man bequem hineinschwimmen. Um aber in die 2. Höhle zu gelangen, musste man durch einen Unterwassereingang tauchen. Je ein Guide war auf jeder Seite der Höhle positioniert und half einem beim Ab- und Auftauchen. Der Auftauchhelfer stellte sich als äußerst hilfreich heraus, da die Höhle auf der anderen Seite anfangs ziemlich niedrig war und ich, hätte er meine Auftauchbewegung nicht gebremst, wohl prompt gegen die Decke geprallt wäre – schließlich war es auch stockdunkel. Als alle durch den Eingang waren, kam schließlich der Guide mit der Taschenlampe und führte uns durch das Höhlensystem. Nach ca. 10-15 min gings wieder in die Haupthöhle. Das Hinaustauchen war besonders toll, da man durch das Tageslicht sehen konnte, „wohin“ man taucht. Die Höhle ging echt tief hinunter. Der ganze Trip war mit FJD $60 etwas teuer (für Fiji-Verhältnisse), aber trotzdem ein Erlebnis und deshalb sein Geld wert. Übrigens: Auch wenn man im Resort sagt, man kann sich die Taucherbrillen gratis am Boot ausleihen – lieber die eigene mitbringen. Es gibt zwar gratis Taucherbrillen, aber nur auf dem Water Taxi. Das kam aber erst viel später auf der Insel an und uns wurde nicht erlaubt zu warten. Einige in unserer Gruppe hatten keine Masken, aber wir haben halt die Masken nach dem Durchtauchen zurückgereicht. DSCN0141_Snapseed   Zurück in Nabua gab’s ein letztes Mittagessen, den obligatorischen Farewell-Song der Mitarbeiter und dann gings ab auf unsere zweite Insel: Drawaqua, Barefoot Lodge Resort.

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