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Fiji Reisetipps – Luxus on a budget (Teil 3)

Auf Barefoot wurden wir wieder mit einem Bula-Song empfangen. Danach führte uns ein Mitarbeiter durch das Gelände, das bei weitem größer war als Nabua und mehr einem professionell geführten Resort glich. Die Anlage war traumhaft hergerichtet und inkludierte auch einen Tauchshop und ein Volleyballfeld. Unsere Hütte lag wieder direkt am Strand und beherbergte neben mir und meiner Freundin auch noch ein englisches Pärchen. Wie die Anlage war auch die Hütte um einiges hübscher als in Nabua. Außerdem hatte sie einen Ventilator und 24h Strom (ein Luxus!). Alles war sehr schön mit Blumen hergerichtet und penibel sauber. Vor dem Abendessen hüpften wir noch schnell ins Meer und waren sofort begeistert: Ein Riff direkt am Strand mit vielen bunten Fischen und ohne Seegras. Ich hätte Stunden mit Schnorcheln verbringen können. Das Luxusfeeling war schließlich perfekt, als wir zum Abendessen auf das sogenannte Sundeck gingen: Tische direkt am Strand in Richtung Sonnenuntergang. Dazu ein 3-Gänge-Menü. Ich hätte nicht gedacht, dass so etwas mit einem Backpackerbudget möglich ist.

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Dem Abendessen folgte eine Fijian Fire Show mit Feuerakrobaten. Passend dazu wurde die Nacht von Blitzen erhellt. Da aber kein Donner zu hören war, hofften wir, dass das Gewitter uns nicht betreffen würde. Leider erreichte es uns gegen Mitternacht und wütete bis ca. 3-4 am Morgen. In dieser Zeit regnete es ca. 15 cm (erkennbar am Wasserstand des Fußwaschbeckens vor der Hütte). Unsere Hütte war auch leicht überschwemmt und es regnete ein wenig durch das Dach. Wir hatten aber (mehr oder weniger rechtzeitig) alles in Sicherheit gebracht und so wurde es eine ziemlich lustige Nacht 😉

 

Am nächsten Morgen waren nur noch ein paar Wolken zu sehen und wenig später war wieder Postkartenwetter . Nach dem reichlichen Frühstück beschlossen wir vom Sunset Beach auf der einen Seite der Insel zum Sunrise Beach auf der anderen Seite zu schnorcheln. Das Riff reichte um die ganze Insel und wir sahen Fische aller Größen und Farben. Flossen sind aber ein Muss – einerseits um vor den Korallen besser geschützt zu sein (das Riff ist teilweise sehr nah an der Wasseroberfläche), andererseits um eine Chance gegen die teilweise starke Strömung zu haben (es war nach dem Sturm noch immer ziemlich windig). Die Unterwasserwelt auf Drawaqa ist wirklich atemberaubend J

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Und so flog der Tag dahin: Schnorcheln, Essen, Relaxen, andere Reisende kennenlernen. Wir nahmen auch an einem Kokosnussschmuck-Kurs teil, in dem wir Armreifen aus Kokosnüssen herstellten (gratis). Nach dem Abendessen fand dieses Mal ein Krabbenrennen statt: Jede Nationalität bekam dafür eine Krabbe. Nach ca. 6 Durchgängen stand der Sieger fest: Schottland. Meine Österreichkrabbe namens Mozart hatte den Dreh leider nicht ganz raus.

Nach einer sturmfreien Nacht und einem mehr als reichlichen Frühstück (Toast, Cerealien, Kuchen, Porridge und frische Früchte) lernten wir, wie man Körbe aus Palmblättern herstellt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Danach packten wir unsere Sachen zusammen, genossen noch ein letztes Mal das Riff und sagten nach dem Mittagessen auf Wiedersehen, Fiji Islands. Die Fähre brachte uns um 17.45h nach Nadi zurück.
Der Strand vor unserem Hostel reizte uns nach den schneeweißen Stränden und dem glasklaren Wasser auf den Islands so gar nicht mehr. Also nahmen wir am nächsten Tag den Bus nach Nadi (ein Abenteuer an sich und nur FJD $ 1.15) und besuchten dort den lokalen Obst- und Kavamarkt. Die Stadt selber ist ehrlich gesagt ziemlich hässlich. Zu Mittag aßen wir ein sehr gutes Curry in einem Restaurant. Dann shoppten wir Souvenirs. Ich habe mir ein bemaltes Schmuckkästchen aus Bambus und Kokosseifen gekauft. Den Rest des Tages bearbeitet ich meine tausende Fotos von den Islands.

 

Am nächsten Tag war es schließlich Zeit Fiji auf Wiedersehen zu sagen – und auch zu meiner Freundin. Denn während sie zurück nach Brisbane flog, ging es für mich nach Melbourne.

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