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Fitness Armband im Test…

Es zeichnet sich ein neuer Trend ab – Fitness Armbänder. Nachdem die Fitness-Tracking-Apps wie runtastic oder runkeeper die letzten Jahre und Monate schon enormen Zuspruch gefunden haben – kommt nun die nächste Generation des motiverenden Bewegungs-Trackings. Wie immer schwappt der Trend aus den USA mit ein wenig Verzögerung über den großen Teich – aber immerhin er schwappt. Allein diese Woche habe ich persönlich 4 Leute in meiner Facebook-Timeline und 2 Leute im privaten Umfeld gehabt, die sich ein solches Tracking-Gadget zugelegt haben. Das allein soll nicht als einziger Trend-Indikator gelten, deswegen hier schon einmal der Trend für die Google-Suchanfragen der letzten Monate. Wie ihr seht – es geht ab 😉


Fitness Armband Trend

Fitness Armband Trend

Fitness Armband Trend


Prognostizieren kann man eigentlich jetzt schon, dass die Kurve noch steiler ansteigen wird, sobald die berühmte kritische Masse an Teilnehmern erreicht ist. Denn der wohl grösste Push-Effekt der Social Tracking Gadgets ist das vergleichen der täglichen Performance unter Freunden und Kontrahenten. Man kennt diese Effekte aus den Anfängen der Facebookgames wie Farmville und Co. sowie der beliebten Mobile Chat-App Whatsapp. Auch hier kommt der eigentliche Nutzen erst dann, wenn genügend Leute fleissig mitmachen.
Tracking Armband Kaufen
Für diejenigen, die jetzt genau wie ich angefixt sind, steht jetzt die schwierigste Frage an: “Welches Fitness-Armband ist das beste?” oder “Wo ist der Unterschied zwischen dem Nike Fuel und dem Jawbone UP?”…Da die Tracking-Bands noch so neu sind, findet man im Netz nicht wirklich viele Informationen darüber. Die Produktbeschreibungen bei amazon sind auch nicht besonders hilfreich. Also was tun?
Richtig – das naheliegendste ist ein Fitness Armband im Internet zu bestellen. Nach ein paar Gesprächen mit Freunden, die derzeit ein Riesenspass daran haben Ihr Nike Fuel Abend zu tragen und sich permanent per Whats app-Foto Ihre Bewegungsstatus zu senden – wurde mir klar, dass mir das wohl nicht reichen würde. Ich hätte schon gern einen Ersatz für das Smartphone beim Laufen. Runkeeper, runtastic und Co. machen heute so einen guten Job beim Tracking meiner Triathlon-Aktivitäten, dass ich das nicht mehr missen möchte. Der Vergleich unter Freunden – naja so viele sind da auch nicht dabei. Und wenn jemand mal eine gute Leistung bringt, dann postet er dies auch auf Facebook. Nun denn, lange gearbeitet, dann ist das Smartphones vor der 2-stündigen Radstrecke oder dem Trainingslauf leer. Toll – kein Tracking möglich – das nervt schon sehr.
Deswegen ist meine Hoffnung, dass das Tracking-Armband seinem Namen alle Ehre macht und zurückgelegte Strecken gut tracken kann.
Nike Fuel Armband

Das Nike Fuel (bei amazon) sieht schick aus mit dem bunten Zahlen-Display und hat auch eine Uhrenfunktion. Uhrenfunktion? Ja richtig, eine Uhrenfunktion – die User wissen das zu schätzen und sagen – meine Uhr brauche ich nicht mehr tragen. Beim Tracking lässt es wohl zu wünschen übrig. Aber dafür ist der Preis mit etwa 110 Euro geringer und es sind schon mehr Leute in der Community, so dass das gegenseitige Tracking schon Spaß machen kann.
Jawbone UP Armband für Android und IOS

Fitness Armband bestellen

Fitness Armband kaufen

Das Jawbone Up soll also momentan im Bereich Bewegungs-Tracking das beste sein. Nun denn – kurz im Internet geschaut wie das Ding am besten zu kaufen ist. Auf Jawbone selbst sind die Armbänder derzeit nicht mehr verfügbar. Auf Amazon konnte ich dann glücklicherweise noch ein Exemplar in Grösse M für 129.90 Euro bestellen. Schon ein stolzer Preis, aber wir wollen ja irgendwie schon ein Early Mover sein 😉

Mittwoch Nachts bestellt und am Dienstag der Woche darauf von Luzern nach Köln geliefert. Ok. Die Verpackung ist ansprechend. Das Jawbone Up kommt mit dem Armband einem kleinen Deckel mit Silberverschlag – zum Schutz des Plugs für das Smartphone oder die Kopfhörerbuchse des Laptops – und einem USB-Adapter daher. Das reicht auch.

Jawbone Up – Funktionen

Mein Jawbone Up

Mein Jawbone Up

Tragekomfort

Ok. Das Armband liegt gut am Handgelenk und stört soweit bislang nicht.

Preis

129 Euro finde ich für den beschriebenen Funktionsumfang eigentlich zu teuer.

Akkulaufzeit
Ca. 2 Tage sind ok.

Funktionen – Was kann das Ding denn jetzt?

Also – angeblich sollen alle Bewegungen getrackt werden, auch wenn man das Gadget nur am Arm trägt. Vermuten kann man jetzt schon, dass man beim Radfahren, das Armband wohl besser an den Knöchel macht. Ich befürchte da passt es bei mir nicht drum. Leider muss man das Armband dann auch immer wieder ins Smartphone (iPhone kompatibel und kompatibel mit den neuesten Android Smartphones – unbedingt vorher prüfen) stecken um mit der App zu synchroniseren. Könnte sicherlich auch besser über Bluetooth oder WLAN gelöst werden – ist so ein bisschen nervig.

Jawbone Up APP

Jawbone Up APP

Zum Schlafen kann man das Knöpfchen am Armband drücken, um in den Schlafmodus zu gelangen. Vorher stellt man in der App ein, wie lange man für gewöhnlich schläft, so dass man das besser unter Kontrolle hat. Die Bewegungen im Schlaf werden auch getrackt. Das kann unter Umständen relativ langweilig sein. Ein nette Funktion ist, dass man sich in der ruhig-Schlaf-Zone per Vibration wecken lassen kann. So soll der Tag besser starten, da man nicht aus dem tiefsten Schlaf gerissen wird. Ich bin gespannt, wie das klappt – ehrlich gesagt.

Die dritte Funktion ist – Track was Du ist. Da muss man ganz ehrlich sagen – das ist noch nix. Aus einer Mini-Datenbank kann man heute manuell auswählen was man den Tag über gegessen hat. Für Dinge, die nicht dabei sind (das ist heute alles) kann man einen manuellen Eintrag machen, oder ein Foto von seinem Essen hochladen. Ich weiss nicht, vielleicht löst das irgendwann mal die ganze Essens-Posterei auf Facebook ab, aber nun denn. Für mich wohl nix.

Jawbone Up Test

So – wie Ihr seht beginne ich jetzt den Test meines ersten Tracking-Armbands. Ich bin selbst sehr gespannt. Was jetzt schon verblüffend ist, dass die Leute die Idee auf jeden Fall sehr interessant finden. Skepsis gegenüber Datenschutz etc. hat mir gegenüber noch niemand geäußert. Eher ging es in die Richtung, wie will das Ding das denn alles so genau ohne GPs tracken. Meine Antwort heute – ich weiss es nicht, aber wir gucken mal und geben dem Jawbone Up eine Chance.

Die Fortsetzung findet ihr hier…

2 thoughts on “Fitness Armband im Test…

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