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Warum Twitter-Spam funktioniert

Befasse mich in letzter Zeit viel mit dem Gedanken von Spam, vor allem für Twitter.

  • Warum gibt es auf Twitter noch nicht mehr Spam?
  • Wie kann ich Spam vermeiden?
  • Funktioniert Spam überhaupt und warum?
  • Was ist eigentlich Affiliate-Spam?

Vor allem für Twitter kommt die große Spam-Welle wohl noch. Twitter-API-Spammer, Follow-Spammer, Affiliate-Link-Spammer, Fake-Accounts und und und. Bisher funktioniert noch das einfache De-Followen von Spammern. Bald könnte das aber schwieriger, weil unübersichtlicher werden, bin ich mir sicher! Dem gegenüber stehen meines Erachtens die echten Blogger und Marketing-Leute die mit Hilfe von Twitter versuchen Traffic auf Ihre Seiten zu schaufeln. Dies funktioniert natürlich umso besser, desto mehr Follower man hat. An Follower zu komme ist aber heute nicht wirlklich schwer. Da gibt es Mittel und Wege wie man problemlos an 1000 follower gelangen kann ohne negativ aufzufallen. Postet man dann einen Schaufel-Link, lässt sich ein Blog plötzlich monetarisieren. Eigentlich ziemlich einfach und man wird noch nicht mal als Spammer erkannt, weil die meißten den Trick gar nicht merken.

Was kann man jetzt dagegen tun oder besser noch soll man überhaupt was dagegen tun? Stört das überhaupt jemandem? Ich bin mir selbst auf jeden Fall nicht sicher, denn solange die Leute sich nich belästigt fühlen und sie fleißig Blogposts klicken, retweeten und weiterleiten ist doch der Twitter-Follower-Effekt ok, oder?

Ich möchte mit diesem Post eine kleine Diskussion anregen, weil ich mir nicht sicher bin wie andere darüber denken. Bisher habe ich mich von “unsauberen” Methoden (falls diese wirklich unsauber sind) ferngehalten an Follower zu kommen, aber warum eigentlich? Ist das dämlich?

Ich bitte um rege Diskussion und bin wirklich gespannt auf Eure Meinung! Hier noch eine kleine Präsi zur Anregung via influential marketing.

14 Kommentare zu “Warum Twitter-Spam funktioniert

  1. Sven

    Hmmm….

    wie ist das mit dem Schaufellink gemeint? Wenn ich einen Blogeintrag verfasst habe und das bei Twitter bekannt gebe, so ist das für mich kein Spam noch sonst irgendwas. Es sollte halt ausgewogen sein. Ein Account wo nur Nachrichten über neue Blogeinträge erscheinen und sonst nichts, würde ich sofort wieder aus meiner Liste werfen, aber wenn auch normale Kommentare kommen ist es meiner Meinung ok auch Links zu seinen Blog zu setzen.

    viele grüße

    sven

  2. LordGU

    Schöner Beitrag. Bin erst seit wenigen Wochen dabei; das was ich mir bisher “ange-googelt” und dann angelesen habe läßt mich in die gleiche Richtung denken. Allerdings werde ich die Masse dessen, was beschrieben wurde, wohl erst in der Zukunft mitbekommen – nicht populär genug. 😉
    Ich denke, daß die ganze Spam-Geschichte (egal ob s-mail, e-mail, twitter, Blog-Kommentare uswusf.) funktioniert, weil:
    – es sich immer noch auszahlt, selbst wenn nur ein kleiner Prozentsatz der Ge-Spammten den Spammern “auf den Leim” geht,
    – es selbst bei eingeschaltetem, gesunden Menscheverstand (und evtl. techn. Unterstützung) es keinen hundertprozentigen “Schutz” vor Spam gibt.
    Natürlich wäre es schön, wenn die potentiellen Spammer massiver, mit mehr Nachdruck verfolt würden – und dann da gepackt werden, wo’s weh tut: Beim Geldbeutel. Aber das ist scheinbar nicht wirklich gewünscht. Wann gingen die lezten Meldungen rund, daß “große Fische” dingfest gemacht wurden?
    Bis Spammern ernsthaft das Handwerk gelegt wird, bleibt einem wohl nur, die Augen offen zu halten, genervt tief durchzuatmen, und sich daranzusetzen, die Spams auszusortieren.
    Oder?
    Danke für den Beitrag, bin gespannt auf die Diskussion!

  3. admin Autor des Beitrags

    Hallo Sven,
    für mich ist der Spam nicht der Link den ich an meine 2.000 Follower poste, sondern eher das “illegale” Rankommen an diese große Zahl an Followern. Was ich dann mit denen mache, ist ja jedem selbst überlassen!
    Also ist die Frage für mich eher: Ist das wirklich illegal? Wenn nein, warum macht man das eigentlich nicht…Möglichkeiten gibt es genug!

  4. Pingback: Mehr Besucher durch Twitter » wuestenigel.com - iPhone, wordpress, twitter, mashup, security

  5. Mantis

    Also Spam ist imho in diesem Sinn sehr relativ zu sehen. Die meisten Tools erlauben es jemanden direkt im Tweet zu unfollowen. Die Emailbenachrichtigung kann man abstellen. Als einziges Sorgenkind sehe ich hier die Messages, bei der man öft auch von legitimen Usern mit Autorespondern zugemüllt wird als “Hallo, schon das du mir followst, hier ist mein Blog und da die Fotos von meiner Katze, blabla.”

    Spam zu blocken geht also hier noch einfacher als bei Mails

  6. Pingback: Mit Twitter Traffic Schaufeln | von.unterwegs.gesendet

  7. Winfried

    Ein sehr guter Artikel. Die Spammer stören natürlich, wenn man auch nur einigermaßen sinnvoll Tweets mitlesen und beantworten will. Aber wenn man eine Twitter Software wie z.B. Tweetdeck einsetzt, kann man ja die sinnvollen Twitter in einer eigenen Gruppe zusammenfassen.
    Die Slideshare Preso ist super, aber leider zeigt sie auch, wie schwer es seriöse Anbieter von IQ und Persönlichkeitstests haben. 90% der Tests im Web sind Spam und nur schwer als solche zu erkennen. Mit diesen Tests wird anscheinend so viel Geld verdient, dass sich auch sehr teure Marketing Kampagnen lohnen, die dann wieder die seriösen, registrierungsfreien und kostenlosen Seiten verdrängen. Aber auf Dauer wird das Gute siegen :)
    Mein Blog zu dem Thema: http://de.totaltest.com/news/allgemein/warnliste-wie-erkennt-man-einen-schlechten-iq-test/

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