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Geld verdienen online durch Komponenten

Durch einen meiner absoluten Lieblingsblogs Selbstständig im Netz bin ich auf eine sehr spannende Blogparade aufmerksam geworden “Gründen durch Komponenten“. Gestartet wird die Aktion wiederum durch den Blog entrepreneurship.de von der Stiftung Entrepreneurship – Faltin Stiftung mit dem bekannten Buch-Autoren Prof. Dr. Günter Faltin. Da mir persönlich das Buch Kopf schlägt Kapital sehr weitergeholfen hat und ich es auch schon vielen Freunden und Kollegen weiterempfohlen und ausgeliehen habe, muss ich natürlich bei dieser Blog-Parade mitmachen, das ist klar.

Die Aufgabe ist recht simpel, es geht um persönliche Geschichten und Use-Cases zum Thema “Gründen mit Komponenten”. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen indem ich einfach schildere wie ich Geld online verdiene und dabei größtenteils auf externe Komponenten setze. Wohlgemerkt mache ich das nebenbei und nicht vollberuflich. Genau dieser Aspekt verstärkt natürlich den Komponenten-Effekt, da man durch sein 40h+-Angestellten-Dasein gar nicht so viel Zeit aufbringen kann, um alles wirklich selbst zu machen. Das ist gut, denn da startet man schon mal nicht mit Techniken und Strategien, die man nachhher bei einer “richtigen” Gründung möglicherweise nicht mehr wegbekommt.

Geld verdienen mit Websites

Wie schon kurz erwähnt, ich möchte Euch meinen Prozess schildern wie man mit Websites Geld verdienen kann – natürlich mit möglichst wenig Zeitaufwand. Vor ca. 4-5 Jahren habe ich mit einem ersten kleinen Blog gestartet, der sich mit dem Thema Mobile Apps bzw. mit der Entwicklung mobiler Apps und mobiler Websites beschäftigen sollte. Das war für mich der sozusagen der Startschuss ins aktive Online-Business. Mittlerweile habe ich eine Vielzahl an kleineren und mittelgroßen Websites zu verschiedenen Themenbereichen, die sich zudem auch deutlich in Sachen Besucherzahlen, Monetarisierung und Aufwand unterscheiden.

Im Klartext, wie sieht der Prozess der Erstellung eines Nischenblogs für mich aus? Als allererstes gibt es die Idee. Oftmals ist es tatsächlich so, dass ich durch Gesprächen mit Freunden oder Business-Partnern auf ein Thema stosse, welches für mich als interessante Nische erscheint. Eine Nische ist ein Thema, welches eine möglichst hohe Online-Nachfrage, ausgedrückt in Google-Suchvolumen und möglichst wenig Konkurrenz durch andere Websites aufweist. Wenn es zu dem Thema auch noch interessante Online-Shops mit Affiliate-Programmen existieren, so dass man auf der Website entsprechend passende Produkte bewerben kann, kanns losgehen.

  1. Keyword-Check mit Google, Google Insights for Search und dem Google External Keyword Tool. Die Partnerprogramm-Suchmaschine 100partnerprogramme zeigt einem dann die passenden Online-Shops zum Thema an. Alles kostenlose Dienste.
  2. Handelt es sich dann tatsächlich um eine gute Online-Nische so gehts auch schon ab zum Domains registrieren bei United Domains.
  3. Um die Website nun aufzusetzen habe ich u.a. einen Webserver bei Hosteurope. Dort muss ich nun einen FTP-Zugang und eine Datenbank anlegen und die Domain entsprechend auf den Webserver zielen lassen.
  4. Meine Websites laufen zu 90 Prozent auf dem kostenlosen CMS WordPress. Ich habe mir eine Standardinstallation abgelegt, die immer die aktuelle Version und alle notwendigen Plugins schon integriert hat. Derzeit probiere ich auch das neue System tumblr aus, bei dem ich nicht selber hosten muss.
  5. Web-Tracking mache ich mit dem kostenlosen Tool Google Analytic oder mit einer kostenlosen Open-Source-Version Piwik. Beide haben eine schöne Mobile-Schnittstelle, so dass man auch alles bequem von unterwegs tracken kann.
  6. Mit dem kostenlosen FTP-Client Filezilla lade ich die WordPress-Files dann auf den Webspace der neuen Domain.
  7. Anschließend muss man in der WordPress-Administrations-Oberfläche ein paar kleine Konfigurationen vornehmen und schon ist die Website online.
  8. Die ersten Texte gebe ich für gewöhnlich bei der Text-Erstellungs-Plattform textbroker.de in Auftrag, wo Texter und Autoren wirklich zu beliebigen Themen Texte in kurzer Zeit und vor allem zu einem günstigen Preis erstellen. Diese Texte kann man entweder direkt per Textbroker-Plugin oder aber auch natürlich per Hand in WordPress pasten.
  9. Besucher bekommt man in der Regel über Google. Je nach Thema lohnt es sich jedoch natürlich auch einen Twitter-Account oder eine Facebook-Fanpage zum Thema anzulegen, um zusätzlich ein wenig mehr Traffic zu bekommen. Was allerdings auf keinen Fall fehlen darf sind die Tell-a-friend-Buttons, also Facebook-Gefällt-mir, Google Plus Eins und der Twitter-Share-Button. Allein schon wegen der sicherlich stärker werdenden Rankings-Relevanz auf die Google Surchergebnisse ein absolutes Muss und, wenn man clever ist auch schon im Standardtemplate hinterlegt.
  10. Damit man in Google besser gefunden wird, benötigt man natürlich ein paar Backlinks. Das ist natürlich mit die schwierigste, da aufwendigste Aufgabe. Am Anfang lohnt es sich immer, die neue Website in ein paar gutbesuchten Artikelverzeichnissen oder Bookmarking-Seiten zu listen. So wird die Seite schnell von Google indiziert. Mit Hilfe des kostenpflichtigen SEO-Tools Sistrix lassen sich dann weitere Analysen fahren, so zum Beispiel welche Backlinks konkurrierende Domains haben, um diese sich dann ggfls. auch zu besorgen.
  11. So jetzt ist eigentlich erstmal alles getan. Nach gut einem Monat schaue ich mir dann die Besucherzahlen bzw. Einstiegskeywords kann, um entsprechend weiter zu optimieren. Ab jetzt, versuche ich auch mit der Website Geld zu verdienen.
  12. Meine Websites generieren ein paar Euro nebenher entweder durch Google Adsense oder eben durch die entsprechenden Affiliate-Programme der Online-Shops. Google Adsense kann sich vor allem dann lohnen, wenn man viele Google Besucher hat, die nach sehr allgemeinen Themen gesucht haben. Affiliate-Programme hingegen meist nur bei sehr “spitzem” Besuchertraffic, der genau das gesucht, was ich ihm auf der Page anbieten kann.
  13. Das richtige Affiliate-Programm, samt Einbau-Codes findet man denn bei affili.net, zanox oder zum Beispiel bei superclix.de.

Vor allem für Nischen-Websites hat sich dieser Prozess als effizient herausgestellt, da man mit einer guten Domain und dem beschriebenen Prozess tatsächlich relativ schnell auf die erste Seite in Google kommen kann, so dass man schon ein bisschen Traffic abbekommt mit dem man dann weiter arbeiten kann.

Was ich noch optimieren kann?

Wie man sieht, ist der Prozess jetzt eigentlich doch ganz schön lang geworden. Allerdings benötige ich für den Aufbau einer solchen Website, inkl. aller beschriebenen Schritte, ca. 90 Minuten. Das geht auf jeden Fall für mich schon mal in Ordnung und kann man problemlos nebenher machen. Aber es gibt ein paar Dinge, die ich gern noch verbessern möchte.

  • Zum einen würde ich gern Texter haben, die in Eigenregie die Blogs mit Content befüllen. Denn auf die Dauer ist es schon ein bisschen nervig für die ganzen Sites immer wieder frischen Content zu besorgen – gerade bei News-Websites.
  • Das andere leidige Thema ist das Linkbuilding. Da ich keine Links kaufe oder mir besorgen lasse, bin ich da selbst in der Pflicht. Eine Lösung ist derzeit nicht in Sicht.

Für Fragen oder Verbesserungsvorschläge zu meinem persönlichen Prozess zum “Geld verdienen mit Webseiten”, stehe ich natürlich gern zur Verfügung. Und natürlich sollte Ihr auch an der Blogparade teilnehmen, denn irgendwie ist doch jeder auch auf die Arbeit der anderen angewiesen, oder?

One thought on “Geld verdienen online durch Komponenten

  1. Steffen Hatko

    Ich bin mir sicher das jeder im Internet Geld verdienen kann. Sicherlich muss der absolute Wille zum Erfolg vorhanden sein. Auch ist es in jedem Fall empfehlenswert sich in diesem Bereich weiter zu bilden und die kostenlosen bzw. kostenpflichtigen Informationen zum Thema „Geld verdienen im Internet“ zu nutzen. Wer erfolgreich im Internet Geld verdienen möchte brauch auch unbedingt genügend durchhalte-Vermögen.
    Richtig ist auf jeden Fall, das man von den Geld verdienen im Internet leben kann. Das kann ich aus eigener Erfahrung behaupten 😉

    Beste Grüße

    Steffen

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