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Immer online – ganz egal wo…

Die Ära der Smartphones und Tablets hat begonnen. Schon morgens in der Bahn und auf dem Weg zur Arbeit sieht man immer weniger Leute, die vertieft in den Seiten ihrer Bücher blättern. Vielmehr kann man die Leute beim “ziehen, drehen und schieben“ verschiedenster Funktionen auf ihren Hightech-Geräten beobachten, denn wir sind online. Eine Nation ist plötzlich immer und überall online erreichbar. Ich zähle mich auch dazu.
Das Netz als Alleskönner
Die Tageszeitung wird nicht mehr am Kiosk gekauft, die kommt virtuell dank der passenden App täglich frisch auf die Geräte. Das gute Buch, das einem die Zeit bei so mancher Bahnfahrt verkürzt hat, steht nicht mehr im Regal, sondern wird erst gedownloadet, gelesen und dann archiviert. Die morgendliche Musik auf die Ohren wird als kostenlos als Stream gehört oder kann praktischer Weise gleich in der Bahn gekauft werden, denn bezahlen kann man ja ebenfalls online. Wer sich früher geärgert hat, dass er wichtige E-Mails erst am Abend lesen konnte, hat jetzt ein Smartphone und bekommt die Mails weitergeleitet und muss so gegebenenfalls keine wichtigen Termine mehr verpassen. Die Pizza wird nicht mehr per Telefon bestellt, sondern von unterwegs bei einer Bestellplattform wie lieferando bestellt werden. So spart man sich lästige Wartezeiten und ausreichend Zeit haben eigentlich nur die Wenigsten von uns.
Schalte mal ab
Genau das ist der springende Punkt. Mit der ständigen Verfügbarkeit erhöht sich automatisch auch das Stresspotential. Jeder, der beruflich viel mit neuen Medien arbeitet, kann wahrscheinlich ein Lied davon singen. Deshalb ist es umso besser, wenn man sich “Erholungspausen“ einräumt. Vor allem an den Wochenenden und in der Freizeit sollte man abschalten können. Und das im wahrsten Sinne. So nützlich die verschiedenen Internetfunktionen für uns auch sind und auch ich schon nicht mehr auf sie verzichten mag – Einfach mal das Smartphone ausschalten und ein Buch lesen schont die Nerven, gibt Energie und man weiß die selbstgeschaffene Ruhepause wieder zu schätzen.

[Foto: Flickr.com]

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