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Isla Holbox: Karibik pur…aber schlechtes Wetter

In Yucatan gibt es drei wesentliche Karibik-Strand Inseln, die man sich als Rucksackreisender vorknöpfen sollte: Isla Cozumel, Isla Mujeres und die Isla Holbox ganz im Norden. Wir sind in Tulum am Maya-beach aber ja per se Wunschlos glücklich gerade, so dass wir momentan gar nicht den Anspruch haben uns alle drei inseln ansehen zu müssen. Aber eine wäre schon schön, nachdem wir letztes Jahr bei unserer letzten Mexico-Reise schon relativ faul am Strand waren. Aufgrund guter Reiseberichte sollte es also die Isla Holbox werden. Einsame Karibik-Strände, glasklares stilles Wasser und eine chillige Atmosphäre. Hört sich gut an, um halb acht machten wir uns mit Mietwagen auf den Weg von Tulum 8,5 nach Holbox.

In Yucatan gibt es drei wesentliche Karibik-Strand Inseln, die man sich als Rucksackreisender vorknöpfen sollte: Isla Cozumel, Isla Mujeres und die Isla Holbox ganz im Norden. Wir sind in Tulum am Maya-beach aber ja per se Wunschlos glücklich gerade, so dass wir momentan gar nicht den Anspruch haben uns alle drei inseln ansehen zu müssen. Aber eine wäre schon schön, nachdem wir letztes Jahr bei unserer letzten Mexico-Reise schon relativ faul am Strand waren. Aufgrund guter Reiseberichte sollte es also die Isla Holbox werden. Einsame Karibik-Strände, glasklares stilles Wasser und eine chillige Atmosphäre. Hört sich gut an, um halb acht machten wir uns mit Mietwagen auf den Weg von Tulum 8,5 nach Holbox.

Holbox Anreise Von Cancun fährt wohl ein Bus 3,5 Stunden nach Chiquila, der Ablegestelle für die Boote zur Isla Holbox. Da dachten wir uns, nehmen wir doch die direktere Route über Coba, über Land quasi. Wir brauchen gut 2,5 stunden. Die ersten 50 km bis Coba kann man gut fahren. In den Ortschaften gibts die doofen Hubbel zur Geschwindigkeitsbegrenzung, aber da gewöhnt man sich dran – sollte man. Bei Coba biegt man ab richtung cancun und Isla Holbox. Jetzt kommen knapp 50km asphaltierter knapp 1,5 spuriger dschungelweg. Wirklich hübsch und man beginnt bald zu heizen. Denn ausser mal nem mexikaner aufm Fahrrad der Palmenblätter transportiert kommt hier keiner. Bei 100 km/h warte ich nur auf den letzten Puma Yucatans, der mir vors Auto läuft. Die letzten 70km werden wieder breiter, die Strasse hat aber ab und an mal ein gefühlt 3x3x3 meter schlagloch. Bei Tempo 100 ziemlich gefährlich. Man passiert einige dörfchen, wo die Strasse mehr verkehrsberuhigungshubbel hat, als Häuser. Das ist wirklich nervig, aber nun gut. Wir kommen kurz vor zehn endlich in Chiquila an. Wir überlegen, ob wir die Rückfahrt aus Sicherheitsgründen nicht über Cancun und Playa del Carmen machen wollen, entscheiden uns aber dagegen. Im nachhinein richtig, da wir den schlimmen Teil der Strasse bei Tageslicht hinter uns bringen. Fähre von Holbox- Chiquila- Holbox Zur Insel Holbox geht es nur über das kleine Hafen-Örtchen Chiquila. Ausser Privatleuten, die einem einen Parkplatz andrehen wollen und eben der Abfahrtsstelle der beiden Fährschiffe konnten wir hier auch nichts besonderes erkennen. Wir haben übrigens links vom Hafen-Becken geparkt, für 100 pesos den Tag. Wir hatten nur noch 3 Minuten Zeit für die 10 Uhr-Fähre, deswegen hatte ich keine Zeit da mit dem Mexikaner ins Detail zu gehen. Tickets kauft man auch direkt im Büdchen vor der Fähre..180 Pesos hin-und-zurück. Ich frag mich immer wie die anderen Reiseblogger das mit den billigen Preisen machen. Nun ja… Die Fähre ist ein stinknormales Boot mit Sitzen drinnen und draussen. Knapp zwanzig Minuten überfahrt nach Holbox bei stiller See. Das gleiche gilt übrigens für die Rückfahrt, bei uns zumindest. Hier ein Foto von dem Fährplan, der und netterweise mitgegeben wurde. Auf Holbox angekommen Ein mini-Hafen wie man ihn von so kleinen Inseln kennt, nicht besonders hübsch. Ich erinnere mich hier an den Hafen von Isla Ometepe in Nicaragua, die Anlegestelle bei Montezuma in Costa Rica oder auch Bocas del Torro in Panama – alle Mini-Häfen sind er rustikal, sagen wir es mal so… Was hier auf Holbox-Island allerdings auffällt, keine Autos, sondern nur Golf-Caddies in allen Variationen, auch die Taxis. Sehr lustig. Für einen Tag auf dieser hübschen Karibik-Insel brauchen wir kein Gefährt. Wir marschieren einfach mal geradeaus die “Hauptstrasse” lang. Noch schwer matschig vom Regen aber super bunte supermärkte, kleine Bars und Hostels. Man verspürt irgendwie direkt eine mega-entspannte Atmosphäre…irgendwie eben. Isla Holbox Strand Nach gut 600-700 Metern auf der anderen Seite angekommen – finden wir das Meer und den Strand. Feinster weisser Korallensandstrand mit Badewannen-Karibik-Wasser. Und natürlich einige Restaurants, Hotels und Bars….Man sagt uns wir sollen uns rechts halten um an den schönsten Beach zu kommen. Machen wir. Es reisst auf und wird auf einmal mega heiss. Im ersten hübschen Ressort “mandarindos” beschliessen wir schnell einen Latte einzunehmen, sind ja schliesslich schon seit 7 auf den Beinen. Das mandarindos scheint ein sehr nettes hotel direkt an der Beachfront zu sein, mit pool innendrin und einer sehr karibisch-charmanten Einrichtung. Wir ziehen noch gut 300 meter weiter bis uns wieder zu heiss wird. Wir legen ab und liegen die nächsten 1,5 stunden im seichten Karibikwasser auf einer Sandbank. Robben haben ein schönes Leben, offensichtlich. Nun packt uns der Hunger. Gegrillter Karibik-Fisch Wieder 100 meter weiter steht eine Beachhütte mit einer Mini-Bar drin. Es gibt kaltes Sol und frischen Fisch. Einer der besten den ich bislang gegessen habe. Einfach mit Butter angegrillt, ein bisschen Reis und Salat – fertig. Angeblich von der Familie Thunfisch, aber seltener – “palanter” oder so? Einfach köstlich. Holbox Wetter Leider macht uns das Wetter für die restlichen zwei Stündchen bis die Fähre zurück nach Chiquila geht ein Strich durch die Rechnung. Es setzt ein heftiges Gewitter mit kaltem wind. Wir essen Uf, verharren noch ein wenig hinter der Plane und latschen dann zurück zum Hafen. Leider keine Zeit mehr für die Flamingos oder weitere Erkundungen. Wir setzen über und brettern in 2.5 stunden und jetzt mittlerweile strömenden Regen zurück ins geliebte Tulum. Fazit Von Tulum nach Holbox sind es gut 2,5 bis 3 Stunden Fahrt für die 180km. Das muss man sich für einen Tagesausflug wirklich gut überlegen. Vor allem da man die löchrigen Dschungelstrassen wirklich im hellen überfahren sollte, um nicht einen Schaden am Wagen durch die Schlaglöcher zu riskieren. Bei Tageslicht bedeutet allerdings, fähre um 16 uhr zurück. Das bedeutet wiederum, nicht viel Zeit auf Holbox. Aber wir sind froh, dass wir es gemacht haben, tolle Karibik-Insel-Atmosphäre (Inseln haben immer irgendwie was), tolles Badewannen-Wasser und auch offensichtlich gute Unterkünfte. Ach ja, und es war gar nix los, wie ausgestorben – ich mag das ja. Mit besserem Wetter hätten wir bestimmt auch die Flamingos gesehen, bzw. Zwischen Mai und September die Walhaie – das muss wirklich einmalig sein. Nächstes Mal. Hier bei 101places hatte ich mir übrigens ein paar Impressionen schon mal im Vorfeld angesehen. Falls euch mein Isla Holbox Reisebericht nicht reicht.

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Holbox Anreise Von Cancun fährt wohl ein Bus 3,5 Stunden nach Chiquila, der Ablegestelle für die Boote zur Isla Holbox. Da dachten wir uns, nehmen wir doch die direktere Route über Coba, über Land quasi. Wir brauchen gut 2,5 stunden. Die ersten 50 km bis Coba kann man gut fahren. In den Ortschaften gibts die doofen Hubbel zur Geschwindigkeitsbegrenzung, aber da gewöhnt man sich dran – sollte man. Bei Coba biegt man ab richtung cancun und Isla Holbox. Jetzt kommen knapp 50km asphaltierter knapp 1,5 spuriger dschungelweg. Wirklich hübsch und man beginnt bald zu heizen. Denn ausser mal nem mexikaner aufm Fahrrad der Palmenblätter transportiert kommt hier keiner. Bei 100 km/h warte ich nur auf den letzten Puma Yucatans, der mir vors Auto läuft. Die letzten 70km werden wieder breiter, die Strasse hat aber ab und an mal ein gefühlt 3x3x3 meter schlagloch. Bei Tempo 100 ziemlich gefährlich. Man passiert einige dörfchen, wo die Strasse mehr verkehrsberuhigungshubbel hat, als Häuser. Das ist wirklich nervig, aber nun gut. Wir kommen kurz vor zehn endlich in Chiquila an. Wir überlegen, ob wir die Rückfahrt aus Sicherheitsgründen nicht über Cancun und Playa del Carmen machen wollen, entscheiden uns aber dagegen. Im nachhinein richtig, da wir den schlimmen Teil der Strasse bei Tageslicht hinter uns bringen. Fähre von Holbox- Chiquila- Holbox Zur Insel Holbox geht es nur über das kleine Hafen-Örtchen Chiquila. Ausser Privatleuten, die einem einen Parkplatz andrehen wollen und eben der Abfahrtsstelle der beiden Fährschiffe konnten wir hier auch nichts besonderes erkennen. Wir haben übrigens links vom Hafen-Becken geparkt, für 100 pesos den Tag. Wir hatten nur noch 3 Minuten Zeit für die 10 Uhr-Fähre, deswegen hatte ich keine Zeit da mit dem Mexikaner ins Detail zu gehen. Tickets kauft man auch direkt im Büdchen vor der Fähre..180 Pesos hin-und-zurück. Ich frag mich immer wie die anderen Reiseblogger das mit den billigen Preisen machen. Nun ja… Die Fähre ist ein stinknormales Boot mit Sitzen drinnen und draussen. Knapp zwanzig Minuten überfahrt nach Holbox bei stiller See. Das gleiche gilt übrigens für die Rückfahrt, bei uns zumindest. Hier ein Foto von dem Fährplan, der und netterweise mitgegeben wurde. Auf Holbox angekommen Ein mini-Hafen wie man ihn von so kleinen Inseln kennt, nicht besonders hübsch. Ich erinnere mich hier an den Hafen von Isla Ometepe in Nicaragua, die Anlegestelle bei Montezuma in Costa Rica oder auch Bocas del Torro in Panama – alle Mini-Häfen sind er rustikal, sagen wir es mal so… Was hier auf Holbox-Island allerdings auffällt, keine Autos, sondern nur Golf-Caddies in allen Variationen, auch die Taxis. Sehr lustig. Für einen Tag auf dieser hübschen Karibik-Insel brauchen wir kein Gefährt. Wir marschieren einfach mal geradeaus die “Hauptstrasse” lang. Noch schwer matschig vom Regen aber super bunte supermärkte, kleine Bars und Hostels. Man verspürt irgendwie direkt eine mega-entspannte Atmosphäre…irgendwie eben. Isla Holbox Strand Nach gut 600-700 Metern auf der anderen Seite angekommen – finden wir das Meer und den Strand. Feinster weisser Korallensandstrand mit Badewannen-Karibik-Wasser. Und natürlich einige Restaurants, Hotels und Bars….Man sagt uns wir sollen uns rechts halten um an den schönsten Beach zu kommen. Machen wir. Es reisst auf und wird auf einmal mega heiss. Im ersten hübschen Ressort “mandarindos” beschliessen wir schnell einen Latte einzunehmen, sind ja schliesslich schon seit 7 auf den Beinen. Das mandarindos scheint ein sehr nettes hotel direkt an der Beachfront zu sein, mit pool innendrin und einer sehr karibisch-charmanten Einrichtung. Wir ziehen noch gut 300 meter weiter bis uns wieder zu heiss wird. Wir legen ab und liegen die nächsten 1,5 stunden im seichten Karibikwasser auf einer Sandbank. Robben haben ein schönes Leben, offensichtlich. Nun packt uns der Hunger. Gegrillter Karibik-Fisch Wieder 100 meter weiter steht eine Beachhütte mit einer Mini-Bar drin. Es gibt kaltes Sol und frischen Fisch. Einer der besten den ich bislang gegessen habe. Einfach mit Butter angegrillt, ein bisschen Reis und Salat – fertig. Angeblich von der Familie Thunfisch, aber seltener – “palanter” oder so? Einfach köstlich. Holbox Wetter Leider macht uns das Wetter für die restlichen zwei Stündchen bis die Fähre zurück nach Chiquila geht ein Strich durch die Rechnung. Es setzt ein heftiges Gewitter mit kaltem wind. Wir essen Uf, verharren noch ein wenig hinter der Plane und latschen dann zurück zum Hafen. Leider keine Zeit mehr für die Flamingos oder weitere Erkundungen. Wir setzen über und brettern in 2.5 stunden und jetzt mittlerweile strömenden Regen zurück ins geliebte Tulum. Fazit Von Tulum nach Holbox sind es gut 2,5 bis 3 Stunden Fahrt für die 180km. Das muss man sich für einen Tagesausflug wirklich gut überlegen. Vor allem da man die löchrigen Dschungelstrassen wirklich im hellen überfahren sollte, um nicht einen Schaden am Wagen durch die Schlaglöcher zu riskieren. Bei Tageslicht bedeutet allerdings, fähre um 16 uhr zurück. Das bedeutet wiederum, nicht viel Zeit auf Holbox. Aber wir sind froh, dass wir es gemacht haben, tolle Karibik-Insel-Atmosphäre (Inseln haben immer irgendwie was), tolles Badewannen-Wasser und auch offensichtlich gute Unterkünfte. Ach ja, und es war gar nix los, wie ausgestorben – ich mag das ja. Mit besserem Wetter hätten wir bestimmt auch die Flamingos gesehen, bzw. Zwischen Mai und September die Walhaie – das muss wirklich einmalig sein. Nächstes Mal. Hier bei 101places hatte ich mir übrigens ein paar Impressionen schon mal im Vorfeld angesehen. Falls euch mein Isla Holbox Reisebericht nicht reicht.

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