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Isla Ometepe: Lake Nicaragua


In Santa George bei Rivas rechtzeitig mit dem Taxi von San Juan del Sur angekommen. Tickets für knapp 3$ p.P. gekauft und schon gings auf die gut gefüllte Fähre über den Lake Nicaragua zur Vulkaninsel Isla Ometepe. Wir hatten, genau wie in La Fortuna in Costa Rica auch, wieder Glück, da man die beiden Vulkane in ihrer vollen Pracht sehen konnte. Angeblich sind die Vulkane immer wolkenverhangen. Nun denn, nach einer guten Stunde waren wir auf Ometepe angekommen und es war sehr heiss. Mit dem Taxi oder dem Chickenbus mussten wir nun auf die zweite Insel mit dem kleineren Vulkan. Taxi 1 Stunde und Chixkenbus 3 Stunden – also mal wieder Taxi.


Hostel Isla Ometepe

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Isla Ometepe

Die letzten 5 km nach Maderas wo unsere Unterkunft “Finca Mystica” gelegen ist, waren so ziemlich die schlimmsten Strassenverhältnisse überhaupt. Wir brauchten allein für dieses Stück 40 Minuten. Die Strecke geht ansonsten durch die kleinen Dörfchen und man sieht, dass hier noch so gut wie nichts entwickelt ist. Sehr urig, aber natürlich dadurch besonders interessant. Die Vulkane Concepcion und Maderas mit dem riesigen See drumherum sind wirklich spektakulär anzusehen.
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Endlich am Hostel/Hotel der Finca Mystica angekommen. Ein grosses offenes Haupthaus mit Hängematten und Schaukelstühlen und einem fantastischen Blick auf den See – das gefällt. Das US-Pärchen begrüsst uns sehr nett und zeigt uns unser eigenes Häuschen mit Moskitonetz, Ventilator, eigenem Bad und kleiner Terasse mitten im Garten. Sehr hübsch und liebevoll eingerichtet. Leider gibts gerade Stromausfall. Zum Abendessen sitzen alle zusammen bei Bier und Kerzenlicht. Das Essen ist wirklich sehr gut, genau wie das Frühstück. Kann man also alles empfehlen, auch wenn es schon ganz gut weg vom Schuss ist.
Vulcano Hike Maderas
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Ja, einen der beiden Vulkane besteigen, das ist das was man auf der Isla Ometepe unbedingt gemacht haben muss. Das Besteigen des etwas kleineren soll dabei viel schöner sein, weil zum einen schönerer Nebelwald und keine Lava-Geröllfelder und zum anderen in gut 8 Stunden zu machen. Der Concepcion hingegen verlangt einem wohl 12 Stunden ab. Wir bestellen uns für den nächsten Tag zusammen mit einem weltreisenden Franzosen Rudy einen Guide für 30$ und starten nach dem Frühstück auf den Vulkan Maderas. Lunch-Sandwiches kann man sich vom Hostel machen lassen. Vergesst nicht genug Wasser einzupacken. Mindestens 1,5 Liter pro Person und ein Wechsel-Shirt für den Rückweg. U.u kann es auf dem Gipfel sehr nebelig und kalt sein.
Die erste Stunde geht man bei gefühlten 40 Grad (Anfang April – alles ist sehr trocken) durch die Felder und nur wenig bergauf. Nsch der ersten Pause an einer kleinen Wasserstelle gehts dann die nächsten 2 Stunden volle Kanne hoch. Es wird sehr steil und matschig. Die Natur jedoch fabelhaft genau wie der Ausblick auf den See und den anderen Vulkan. Teilweise muss man richtig zwischen moosbewachsenen und schlangenartigen Bäumen (Ardisia ometepensis – diese Baumart gibt es nur auf Ometepe) klettern. Mit den guten Triathlon-Laufschuhen alles nicht ganz so easy und oft enorm rutschig.
Nach insgesamt 3,5 Stunden am Gipfel angekommen geniessen wir den klaren Blick auf die grüne Lagune im Krater des Vulkans.
Wie schon damals bei der Besteigung vom Kota Kinabalu, der Abstieg ist enorm hart für die Beine. Und so richtig Lust hat man auch nicht mehr, da man Ziel ja hinter sich gelassen hat. Nun, nach 7 Stunden sind wir wieder in der Finca Mystica angekommen und trinken erstmal ein paar Bier. Auch wenn wir fast keine Tiere gesehen haben, hat sich der Hike auf jeden Fall gelohnt. Den Guide hätten wir auch nicht gebraucht, da der Weg markiert ist, aber der ist wohl vorgeschrieben, nachdem es in der Vergangenheit zu Unfällen kam. Nachdem Abendessen fallen wir tot ins Bett.
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Next Stop: Granada
Am nächsten morgen gehts wieder weiter. Wir machen uns auf ins kleine Kolonialstädtchen Granada.

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