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Kampot – genau das richtige zwischen dem Wahnsinn in der Großstadt

Wenn du vier Tage in einer Touristen- bzw. Großstadt wie Siem Reap verbringst, sehnt sich deine Seele nach ein bisschen Ruhe und weniger Aufregung. Kampot ist genau die richtige Stadt dafür. Wir haben es uns nicht nehmen lassen, mit dem Nachtbus zu fahren. Ich finde ja immer, dass muss einmal auf so einer Reise sein. Denn schön und bequem kann jeder reisen. Der Bus war auch weltklasse (siehe Foto).

Der Schlafbus konnte sich sehen lassen

Das Problem war nur, dass es zum Einen reingeregnet hat, und es hat in dieser Nacht so was von runter gemacht. Zum anderen hatten wir nicht einkalkuliert, dass neben den Touristen auch noch andere Tickets für die Einheimischen verkauft werden. So hielt der Bus gefühlt an jeder Stelle an und hat die Einheimischen eingesammlt. War auch egal, ob der Bus voll war oder nicht, es wurde sich gedrängt.

NYNY Hotel – unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis

Nun gut, nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir gut angekommen, in dieser entzückenden Stadt. Unsere Hotelsuche verlief zunächst etwas zäh, aber dank der Einheimischen haben wir dann mit dem NYNY Hotel einen absoluten Glücksgriff gelandet. Sauber (vor allem das Bad), große Zimmer, Klimaanlage und nettes Personal – für 15 Dollar das Doppelzimmer. Was will man mehr.

Und dann noch dieses liebenswerte Städtchen, wie im Reiseführer beschrieben, dazu. Und es ist tatsächlich liebenswert. Nicht nur, dass es in einer der schönsten Gegenden von Kambodscha liegt, es hat auch einiges zu bieten. Total schön am Fluss gelegen, lohnt sich auf jeden Fall eine Fahrt am Nachmittag mit dem Boot. Um vier geht es los und zwei Stunden flussaufwärts bis zum Sonnenuntergang haben sehr viel Flair.

Guter Tuk-Tuk Fahrer ist die halbe Miete

Ein guter Tuk-Tuk Fahrer ist bei solchen Reisen immer die halbe Miete. Und wir hatten in dieser Beziehung sehr viel Glück. Auch in Kampot haben wir einen erwischt, der erstens richtig gut und verständlich Englisch gesprochen hat, und zweitens richtig Bock hatte uns was zu zeigen.

Kampot bietet fantastische Landschaften

Unsere erste Station war dann eine Salzplantage, auf der leider nicht viel zu sehen war, weil das Wetter nicht mitgespielt hatte. Dennoch hat er uns alles genau erklärt, vorrätig war zum Zeigen natürlich auch etwas da. Anschließend ging es durch eine fantastisch Landschaft mit tollen Reisfeldern zu einer Höhle, die uns einheimische Kids gezeig haben. Wieder einmal eine grandiose Aussicht, und die Tatsache, dass uns Kids diese Höhle gezeigt haben, war etwas sehr Schönes.

Kampot Pfeffer – der beste in Kambodscha

Kampot Pfeffer – der beste in Kambodscha

Was man in Kambodscha beachten sollte, sind die abenteuerlichen Straßenverhältnisse, alleine das wäre eine Geschichte wert. Du mußt immer auf der Hut sein, nicht allen Schlaglöchern weicht der Fahrer aus. Auf der Pfefferplantage sind wir trotzdem angkommen.

Ganz genau wurden uns die Unterschiede zwischen roten, weißem und schwarzem Pfeffer erklärt, wie lange er braucht und so weiter. Und in eine Perle durfte man auch mal reinbeißen, hatten echt ein gutes Aroma. Gekauft haben wir natürlich auch welchen.

Kep – Flair, Meer und das beste Seafood

Das beste Seafood gibt es in Kep – frisch und total lecker

Unsere Tour führte uns dann nach Kep, circa 45 Minuten mit dem Tuk-Tuk von Kampot entfernt. Diese Stadt wird von Touristen vor allem benutzt, um auf die naheliegenden Inseln zu kommen. Aber Kep an sich, ist schon einen Ausflug wert. Hängematten, Meer, das beste Seafood – was willst du mehr. Wir haben die verbleibenden zwei Stunden dann natürlich auch ausgiebig genutzt und sind zur Abkühlung ins Meer gesprungen, haben mit einheimischen Kids Muscheln gesammelt und einfach nur diesen tollen Ausflug genossen. Unsere letzte Station für diesen Tag war dann der einheimise Krebsmarkt, bevor wir zurück nach Kampot gefahren sind.

Amok Chicken bei Captain Chim = Weltklasse

Den Abend haben wir dann im Restrauran bei Captain Chim ausklingen lassen, wo es das beste Amok Chicken in ganz Kambodscha gibt. Ehrlich, ich habe in Kambodscha nicht annähernd so etwas gutes gegessen. Also wenn ihr in Kampot sein solltet, esst unbedingt das Amok Chicken bei Captain Chim. Für 12.000 Riel (umgerechnet drei Dollar) gibt es nichts besseres.

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