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Kota Kinabalu Reisebericht 2011

Die Insel gilt nicht umsonst als der “Vergnügungspark für ausgewachsene Naturliebhaber”. Nachdem wir nun 8 statt geplanter 3 Tage auf den Perhentian Islands im Norden von Malaysia verbracht hatten, kamen wir per AirAsia-Flieger von Kuala Lumpur endlich in Kota Kinabalu im Norden von Borneo an. Kota Kinabalu wurde uns als das neue Tor zu Borneo beschrieben, da die Stadt Kuching – weiter südlich – angeblich eher ein Auslaufmodell sein sollte.
Unsere Pläne auf Borneo waren eigentlich auch dann von den vorhandenen Naturereignissen geprägt. Wir wollten den großen Mount Kinabalu besteigen, einen schönen Dschungeltrip machen und natürlich auf Pulau Sipadan tauchen gehen. Man könnte schon fast von einem Standardprocedere sprechen. Nun gut.
In Kota Kinabalu angekommen fuhren wir mit dem Taxi in die City. Die Stadt ist für Ihre Größe eigentlich recht übersichtlich, da sich das meiste einfach direkt am Ufer abspielt. Dort findet man im Norden den Jetty, von dem man zu den Inseln des vor der Küste liegenden Nationalparks fahren. Der Fillipino Barbecue Heaven liegt direkt vor der City am Ufer und ist ein wirklich unglaublicher Nachtmarkt, der jeden Fleisch- und Fiwschliebhaber sicherlich zum Schwärmen bringt, versprochen. Noch weiter runter gibt es einen kleinen Bar- bzw. Diskodistrict der einige nette kleine Bars mit Terrasse und zwei drei etwas größere Cllubs zu bieten hat.
Hotel in Kota Kinabalu
Unser Reiseführer für Borneo hatte uns ein kleines Hotel in der City von Kota Kinabalu empfohlen mit dem Namen D´Borneo. Wirklich ein schönes Hotel mit netten Zimmern und Bed&Breadfast Angebot. Ich bin nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube wir haben knapp 45 Euro für das Doppelzimmer mit Frühstück bezahlt.
Mount Kinabalu Besteigen

Für den ersten Tag hatten wir uns eigentlich nur zum Ziel gesetzt die Besteigung des Mount Kinabalus vorzubereiten. Man bekommt weder im Netz noch in den Reiseführer wirkich gute und verwendbare Infos wie man den Summit jetzt am besten und natrülich auch am kostengünstigsten anstellt. Deswegen suchten wir letztendlich das Touristencenter in KK auf und wurden von dort zu einer Agentur geschickt, wo man explizit alles für die Besteigung buchen konnte. Das haben wir auch gemacht, so dass wir am nächsten Tag morgens von einem Wagen abgeholt, den Mount Kinabalu in zwei Tage besteigen konnten und dann auch von dem Wagen wieder abgeholt und zurück nach KK gebracht wurden. Ein Wahnsinns-Erlebnis, welches aber eines eigenen ausführlicheren Reiseberichts bedarf.
Inseln vor Kota Kinabalu
Man kann sich nicht vorstellen wie weh einem der ganze Körper nach dem Summit des Mount Kinabalus tatsächlich tut. Aber egal, am folgenden Tag wollten wir uns mal wieder auf einer schönen einsamen Insel ausruhen. Ab zum Jetty, um die schöne Insel Pulau Manukan anzusteuern. Es war Wochenende und gleichzeitig das letzte vor dem Ferienende in Borneo, so dass die Insel völlig überfüllt war. Glücklicherweise konnten wir den Taxi-Boat Fahrer überreden uns zu der kleinen einsamen Insel gegenüber zu schippern. Eine wirkliche Trauminsel mit dem Namen Pulau Sulug und einem kleinen weissen einsamen Strand. Wir waren jedoch tatsächlich die einzigen auf der Insel, was uns ein wenig komisch vorkam. Die Rückfahrt mit dem Boot ermöglichte uns einen fantastischen Blick über KK mit dem gewaltigen Monsterberg im Hintergrund. Kaum zu glauben, dass wir den morgen zuvor noch oben auf dem Gipfel den Sonnenaufgang genossen hatten. Nun denn, nach einem erholsamen Strandtag, bekam meine Freundin dann nachts die Quittung. Sie war völlig zerstocjen von den Sunflys und reagierte sogar noch allergisch darauf. Mindestens 300 Stiche hatten ihren ganzen Körper übersäht. Also raten wir dringend davon ab, diese Insel anzusteuern, da dies wohl der einzige Grund für die Einsamkeit dort gewesen sein kann.
Am nächsten Tag gings für uns nach insgesamt 4 Tagen mit dem Flieger von KK weiter nach Semporna. Von dort wollten wir 2 Tage in den Dschungel von Sabah/Borneo einsteigen um dann letztendlich auf Pulau Sipadan wieder ins Meer zum Tauchen zu kommen.

3 thoughts on “Kota Kinabalu Reisebericht 2011

  1. Marc

    Klingt sehr cool…! Ich plane seit Ewigkeiten eine Reise nach Süd-Asien, das ist ein guter Tipp auf jeden Fall. Wie viel habt ihr bezahlt für das Ganze (inklusive Flug), wenn ich mal fragen darf? Ist ja kein kleines Detail leider 🙂 Unterkunft sieht sehr günstig aus…

  2. Hendrik Lennarz Post author

    Für die 3 Wochen für 2 Personen ca. 4000 Euro. Wobei die Flüge Düsseldorf – Dubai – Kuala Lumpur mit knapp 750 Euro relativ günstig waren…und die Besteigung des Mount Kinabalu ist mit 250 Euro auch gerade kein Schnäppchen. Aber es lohnt sich…

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