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La Fortuna: Die Hochebene Costa Ricas


Nach der anstrengenden aber sehr lohnenswerten Rafting-Tour kamen wir endlich abends im Hostel Arenal Backpackers an. Unsere Reservierung hatte wohl irgendwie nicht richtig geklappt, so dass wir nur noch ein Zelt nehmen konnten. War uns ziemlich egal, da alles sehr sauber und ordentlich aussah. Ab in den Pool, endlich wieder warmduschen und noch ein letztes Bier an der Hostelbar – ab ins Zelt – wir sind kaputt.


Hostel La Fortuna
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Unser Hostel in La Fortuna bezeichnet sich selbst nicht zu unrecht als 5-Sterne Hostel Arenal Backpackers. Hier fehlt es einem an nichts. Das Zelt bekamen wir für 35$ die Nacht, anschliessend das riesige Doppelzimmer mit eigenem Bad für 57$ die Nacht. Drinks und Frühstück kann man zu jeder Zeit an der grossen Poolbar bekommen. Absolute Empfehlung für jeden – auch die Dorms sahen sehr ordentlich aus.
Aktivitäten in La Fortuna
Das Hostel kann einem auch völlig problemlos jegliche Aktivitäten organisieren. Wir machten zum Beispiel Canopying mit anschliessendem Horsebach-riding. Canopying an dem kleinen Vulkan war der Hammer. 12 Seile gab es zum runterrasen. Das höchste über ein Tal von über 140m und das längste Seil mit einer Länge von über 1km. Das war super. Anschliessend wurden wir 15 Minuten auf dem Pferd den Berg runtergescheucht. Das war wiederum nix. Aber egal, man sagt zwar, dass Canopying in Monteverde noch besser sein soll, aber das hier in La Fortuna hat uns vollends befriedigt. Ebenfalls eine Empfehlung.
Auch den Trip in die vulkan-erhitzten Lavaquellen “Baldi Hot Springs” organisierten die Jungs vom Hostel. Man kann dort von einem zum anderen der 25 sehr geräumigen heissen Pools durch das Wasser schreiten – sehr entspannend. Inklusive ist noch ein grosses Buffet. Alles ganz schön, muss man mal gesehen haben, aber alles in allem auch nichts besonderes. Vor allem wenn man den ganzen Winter im Kölner Neptunbad verbracht hat.
Arenal der Vulkan
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Der Vulkan Arenal ist einer der aktivsten Vulkane auf der ganzen Welt. Der letzte grosse Ausbruch war 1968. Bis 2010 spuckte der Arenal allerdings täglich Asche und Lava aus. Seitdem nicht mehr, aber qualmen für die Fotos tut er immernoch. Auf jeden Fall kann man den Arenal momentan selbst nicht mehr besteigen – es kam wohl zu Unfällen etc.
Was man allerdings machen kann ist den kleineren Vulkan direkt nebenan komplett besteigen. So hat man den besten Blick auf den Arenal – vorausgesetzt es ist mal klar und nicht bewölkt. Als kleines Bonbon hat dieser Vulkan in seinem Krater eine wundervolle grüne Lagune, die zum Baden nach dem harten Aufstieg nur so einlädt. Diesen 3 Stunden Hike kann man problemlos selbst machen, sofern man halbwegs fit ist. Man muss sich nur mit dem Taxi zum Eingang bringen lassen – 10$ Maintenance Fee zahlen und schon kanns losgehen. Erst gehts 30 Minuten durch Wiesen und Gärten nach oben. Dann knapp 45 im Wald sehr steil und glitschig nach ganz oben. Wir hatten Laufschuhe – mehr Profil unter den Schuhen wäre besser gewesen. Ein toller Trail, aber super steil und anstrengend. Oben angekommen hat man einen Hammerblick auf den Arenal und unten im Krater schimmert in dunkelgrün die Lagune. Jetzt kann man nochmal super steil 15 Minuten zur Lagune absteigen. Nicht ganz ungefährlich (wir sind sogar gestürzt hatten aber viel Glück), aber in einem Vulkankrater baden macht auch nicht jeder 😉
Der Abstieg ist wie immer nur noch anstrengend, da man ja auch eigentlich keine Lust mehr hat. In ner guten Stunde waren wir unten und ganz gut platt. Zeit für die Baldi Hot Springs, die wir dann abends noch besuchten.
Von La Fortuna nach Montezuma

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Fähre Puntarenas nach Parquera


Das Shuttle wurde gecancelled, aus irgendwelchen komischen Gründen. Ich vermute wegen der Osterferien, aber nun gut. Deswegen bekamen wir nur ein Shuttle bis nach Puntarenas, an der Pazifikküste. Von hier setzt die Fähre zur Pebinsula Nicoya über, genauer gesagt nach Parquera.

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