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Melbourne Reisebericht – Teil 1

Mein Flieger aus Fiji landete pünktlich in Melbourne und nach nicht einmal 30 min stand ich auch schon auf dem Parkplatz. Obwohl ich Holz und Muscheln deklariert hatte, hatten mich die Zöllner einfach durchgewunken. Kurz darauf wurde ich von Matt, meinem Couchsurfing-Gastgeber abgeholt. Er stellte sich als absoluter Glücksgriff heraus – wir plauderten noch stundenlang und hatten eine Menge Spaß. Ich hatte sogar ein eigenes Zimmer und durfte Waschmaschine und Kühlschrank frei benutzen.
Am nächsten Morgen unternahm ich die erste Sightseeing-Tour in Melbourne. Auf dem Programm standen der Hafen, Federation Square, Flinders Street, die Royal Botaniccal Gardens und der Eureka Tower. Ziemlich gedrängt, aber ich war ja leider nur 2 ½ Tage in Melbourne. Die Museen in der Gegend (National Gallery of Victoria) waren an diesem Tag (Montag) leider geschlossen. Ich kaufte mir eine myki-Card (wie die go-card in Brisbane) für $6 und lud $30 hinauf (2 Tageskarten und eine Einzelfahrt). Das Ticketsystem in Melbourne funktioniert folgendermaßen: Man zahlt pro Fahrt, kommt man aber auf $12 am selben Tag, fährt man den restlichen Tag gratis. Da ich ein bisschen außerhalb wohnte und ein Einzelfahrschein $6 kostete, brauchte ich nicht mehr rumrechnen. Wohnt man aber direkt in der Stadt ist eine myki-Card eventuell nicht einmal nötig, denn die Tram 35 (City Circle) verkehrt gratis um die CBD.

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Ich nahm also den Zug zur Finders St Station, dem ältesten Bahnhof Australiens und direkt im Zentrum von Melbourne. Im Federation Square gleich daneben deckte ich mich am Tourist entre mit allen möglichen Karten und Broschüren ein. Dann gings mit der Tram zum Hafen. Von dort auf die andere Seite des Flusses zur South Warft, wo ein altes Segelschiff vor Anker liegt. Mit den Hochhäusern im Hintergrund ein tolles Fotomotiv. Im Exhibition Centre nebenan gibt es übrigens gratis Wifi.

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Von da fuhr ich zu den Botanical Gardens. Ich besuchte zuerst den Remembrance Shrine, ein Denkmal für Gefallene aus dem Weltkrieg. Sehr imposant: Ist einem griechisch-römischen Tempel nachempfunden und blickt direkt auf Melbourne’s Skyline – nach dem Eureka Tower hat ma vom Dach des Remembrance Shrine den wohl besten Ausblick auf die Stadt. Die Botanical Gardens beginnen gleich dahinter und bieten Möglichkeit für gemütliche Spaziergänge und relaxte Stunden. Ich hätte mich gerne länger dort aufgehalten aber der Sonnenuntergang nahte und für den wollte ich auf dem Eureka Tower sein.
Der Eureka Tower ist mit seinen 88 Stockwerken und 300 m das höchste Gebäude Australiens und das höchste Wohngebäude der Welt. Eintritt zum Skydeck kostet für Studenten $14 – mit der myki-card (oder Vouchern, die im Tourist Centre gratis aufliegen) bekommt man zusätzlich 10% Rabatt; macht also $12,60. Obwohl nicht billig, ist es sehr empfehlenswert. Ich war um 19h dort und ging wieder um 21h. Somit hatte ich Melbourne von oben bei Tag Dämmerung und Nacht gesehen. Der Ausblick ist gigantisch und ganz Mutige können auch für zusätzliche $10 auf eine Glasplattform gehen („The Edge Experience“). Für mich waren schon die bis an den Boden reichende Fenster genug 😉 Trotzdem war es ein würdiger Abschluss des Tages

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Der nächste Sightseeing-Marathon-Tag: Heute auf dem Programm standen die CBD, Victoria Markets, Melbourne Museum, Fitzroy Gardens und St Kilda. Ich war wieder den ganzen Tag unterwegs 😉

Ausgangspukt war wieder Flinders St Station. Von da ging ich die Elizabeth St hoch zur Block Arcade und dann zur Royal Arcade. Beides sind wunderschöne Shopingarkaden im venezianischen Stil. Kurz davon entfernt ist die Chinatown und der etwas weniger auffällige Greek Precinct. In den Lanes drumherum gibt es unzählige Bars und Street Arts Schauplätze (z.B. Graffiti).
Dann ging es zu den Queen Victoria Markets, dem ältesten Markt von Melbourne und einfach riesig. Neben unglaublich billigen, aber frischen, Obst und Gemüse, bekommt man dort auch Fleisch, Fisch, Nüsse, Kleidung, Schuhe, Schmuck, Lederwaren, Souvenirs und und und. Ich habe mich dort mit den Lebensmitteln für das für das heutige Österreich-Dinner für meinen Gastgeber eingekauft (Marillenknödel). 1 kg Marillen bekam ich um $2,99! Anderswo zahlt man dafür schnell $6-7.

 

… Weiter gehts in Teil 2…

 

 

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