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Melbourne Reisebericht (Teil 2) und Torquay

Weiter gings zum Melbourne Museum. Als Student erhält man dort freien Eintritt; ansonsten zahlt man $10. Und die sind es wert! Es ist ein hochmodernes Museum und die Exponate sind hervorragend ausgestellt. Die derzeitigen Ausstellungen sind Australiens Urzeit (Saurier etc.), Australiens Tierwelt, die Geschichte von Melbourne, die Geschichte der indigenen Einwohner von Melbourne, Pazifikkultur und das menschliche Gehirn. Sehr viel Verschiedenes also und eine Ausstellung ist interessanter als die andere. Es gibt unzählige interaktive Möglichkeiten und das nicht nur für Kinder. Für mich gehört das Melbourne Museum nun zu meinen Lieblingsmuseen.

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Auf dem Weg zu den Fitzroy Gardens machte ich halt bei der St Paul Cathedral. Schon von außen ist sie sehr imposant, doch von innen ist sie einfach umwerfend.

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In den Fitzroy Gardens schaute ich mir kurz Cook’s und Sinclair’s Cottage an. In meinem Reiseführer stand, dass man diese zwei Häuschen auf keinen Fall auslassen sollte bei einem Melbourne-Besuch. Meiner Meinung nach kann man sie aber getrost beiseitelassen, wenn man nicht viel Zeit hat.

Zum Abschluss machte ich einen Abstecher nach St Kilda Beach und ließ dann den Abend gemütlich mit einem Haufen Marillenknödel ausklingen. Wie üblich gab es wieder die gewohnten kugelrunden Augen und die Frage: „And that is really a main dish?!?“ Aber als er die Knödel schließlich probierte, war er vollends begeistert. Er will sie nun sogar zu Weihnachten machen (aber als Dessert ;)).

 

Am nächsten Tag nahm ich den Zug von Melbourne nach Geelong (1,5 h Fahrt, ca. $7), wo mich meine Couchsurfing-Gastgeberin abholte und nach Torquay brachte. Ich hatte dort einen Surfkurs gebucht und war schon sehr gespannt darauf. Meine Gastgeberin war wieder perfekt – sie hatte extra einen Kuchen gebacken, ich hatte wieder mein eigenes, wunderschönes Zimmer und wir hatten eine Menge Spaß zusammen.

Den Surfkurs hatte ich über Great Ocean Road Surf Tours gebucht. Sie bieten einen Halbtageskurs an, der an einem Strand irgendwo an der Great Ocean Road liegt (wir waren in Fairhaven, aber sie ändern den Strand je nach Bedingungen).  Als ich am Morgen des Surfkurses aufstand und aus dem Fenster schaute bot sich mir ein sehr unfreundliches Bild: Regen, Wind und (wie sich herausstellte, als ich aus dem Haus ging) Kälte. Im Headquarter des Surfkurses wurde ich allerdings äußerst herzlich empfangen. Es gab Kaffee/Tee und selbst gebackene Muffins. Dann fuhren wir mit dem Minibus zum Fairhaven Beach, erhielten Wetsuits, Surfboard und eine kurze Trockeneinführung, und dann gings auch schon ins Wasser. Nächster Schock: Wassertemperatur 16°C – und ich war ja noch das 30°C warme Wasser aus Fiji gewohnt 😉

Dennoch war der Kurs echt toll und es hat viel Spaß gemacht. Ich habe es auch noch vor der Mittagspause geschafft, auf dem Board aufzustehen und bis an den Strand zu surfen  – was gut war, denn nach der Mittagspause  (mit Sandwiches aus Subway, Müsliriegel und Saft) war mir einfach zu kalt, um noch einmal ins Wasser zu gehen.

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Als wir um ca. 15h wieder im Headquarter ankamen, gab es Äpfel und Biscuits für uns. Dann ging ich so schnell wie möglich heim und hüpfte unter die heiße Dusche. Wie sich später herausstellte, hatte ich mir einen Schnupfen geholt – aber das war es wert.

Außer Surfen gibt es in Torquay nicht wirklich viel zu tun… Ich ging fürs Abendessen Shoppen und machte mir dann mit meiner Gastgeberin einen gemütlichen Fernsehabend mit Cider, Kuchen und selbstgekochtem Curry – als Nachspeise gab es wieder meine obligatorischen Marillenknödel. Mittlerweise sind sie im Couchsurfing-Universum schon ziemlich berühmt… 😉

Für den nächsten Morgen hatte ich die Great Ocean Road geplant. Da mir Touren zu teuer waren, wollte ich es mit Öffis probieren. Viel Zeit hatte ich nicht – denn am nächsten Morgen um 5.30h musste ich schon am Flughafen sein für meinen Flug nach Cairns. Reisebericht folgt!

 

 

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