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Monaco Reisebericht / Städtereise

Nicht nur für jeden Europäer gilt die Regel: “Monaco muss man einfach gesehen haben.”. Kein Stadtstaat auf der Welt hat wohl mehr Berühmtheit und vor allem mehr Berühmheiten als Einwohner, als das kleine Monaco in Südfrankreich an der Cote d´Azur. Und natürlich steht Monaco wenigstens einmal im Jahr im Rampenlicht der High Society, wenn der Formel 1 Grand Prix zu Gast ist im kleinen Monaco. Ganz ehrlich, es ist mir ein absolutes Rätsel wie man mit 300 Km/h durch die schmalen Gassen von Monaco brettern kann, aber nun gut.Wir wurden im Sommer 2011 von einem befreundeten französischen Pärchen für ein langes Wochenende nach Monaco eingeladen. Die beiden wohnen ca. 10 Kilometer von Monaco entfernt in Richtung italienische Grenze auf einer Art Landzunge mit dem Namen Roquebrune Cap Martin. Dies hat den Effekt, dass man vom Balkon wunderbar auf die Bucht von Monaco schauen kann, ohne allzu viel von dem Treiben der Alten und Reichen mitzubekommen.

Flug nach Monaco

Mit Germanwings kann man recht bequem von Köln nach Nizza fliegen. Von Nizza bietet es sich an für ein Wochenende einen Mietwagen zu nehmen falls man auch die Strände und die Küste abfahren möchte. Einen Mietwagen kann man natürlich auch direkt am Flughafen in Nizza buchen und später auch hier wieder zurückgeben. Wundern darf man sich allerdings nicht über die Preise, denn wir sind schliesslich in Südfrankreich. Aber der Preis für einen Kleinwagen mit offenem Verdeck lag für 3 Tage bei 250 Euro. Für den Betrag kann man einen Mietwagen auf Mallorca mieten für mindestens eine Woche bekommen, aber nun gut wir brauchten ihn eben.

Monaco Strände

Wir als alte Sonnenfanatiker sind ja immer auf der Suche nach einem schönen Strand mit klarem Wasser zum Abkühlen. Auch in Monaco wurden wir erstaunlicherweise fündig. Zwar bekommt man so gut wie gar keinen Sandstrand und es ist auch relativ viel los (wir waren aber auch an einem Wochenende unterwegs) aber dennoch das Wasser war sehr sehr schön blau und relativ kalt.

Noch Freitag Abends machten wir uns auf den Weg die Bucht auf der Rückseite von Roquebrune zu finden, um eine Runde schwimmen zu gehen. Nach gut 20 Minuten zu Fuss fanden wir dann den mindestens 2 Kilometer langen Kieselstrand direkt an der Promenade du Cap Martin. Zum Schwimmengehen und Schlafen eigentlich optimal.

Samstags hatten wir dann den großen Plan eine schöne kleine Meeresbucht zu finden. Der Weg führte uns also das erste Mal mit dem Auto durch Monaco durch und man muss schon sagen es ist irgendwie aufregend die berühmteste Formel-1 Rennstrecke der Welt mit dem Auto abzufahren. Die meißten Ecken kennt man aus dem Fernsehen oder eben von den durchzechten Need-for-Speed Nächten der Studienzeiten.

Plag de la Maia – Strand in Monaco

Ca 10 Kilometer westlich von Monaco fanden wir dann den Plag de la Maia. Eine Kiesbucht eingegraben zwischen riesigen Felswänden mit tiefblauem Wasser und einem Restaurant. Es war ziemlich voll, aber dennoch ein wundervoller Tag am Strand. An den Felsen konnte man sogar wunderbar schnorcheln und somit auch nochmal ein wenig die Unterwasserwelt des Mittelmeeres geniessen. In den Felsen waren einige Häuser auf spektakuläre Art und Weise angebracht, die angeblich berühmten Filmstars gehören. Kann mich leider nicht mehr erinnertn wer das alles gewesen sein soll – egal.

Den Sonntag verbrachten wir dann in Monaco City. Wir nahmen uns tatsächlich nur zwei Stunden Zeit, da wir wussten, dass wir mit unserem Auto-Tour schon vieles gesehen hatten. Ferraris, Bugattis und Bentleys – andere Autos scheint es nicht zu geben. Auch der Hafen hat uns jetzt nicht unbedingt umgehauen. Ein toller Anblick hingegen die berühmte Loews-Kurve und das Casino de Monaco. Das wars dann auch schon mit unserem Monaco Wochend-Trip und ab zum Flugahren nach Nizza.

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