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Neuseeland Suedinsel Teil 1: Ostkueste

In Neuseeland kam mich mein Freund für 2 ½ Wochen besuchen. Wir mieteten einen Campervan bei Spaceship Rentals und umrundeten damit einmal die Südinsel mit Beginn und Ende in Christchurch. Unsere Reiseroute sah folgendermaßen aus: Christchurch – Akaroa – Lake Tekapo & Pukaki – Dunedin – The Catlins – Te Anau – Milford Track – Queenstown – Westküste – Abel Tasman Track – Kaikoura – Christchurch. Campingplätze hatten wir keine gebucht, da wir flexibel sein wollten, wann und wo wir stoppen. Nur für Weihnachten hatten wir uns ein Apartment in Queenstown gebucht. Campingplätze gibt es in Neuseeland zuhauf. Wer es etwas luxuriöser mag, ist mit den Holiday Parks (vor allem Top 10 Holiday Parks) gut bedient – einen Camperstellplatz gibt es da ab $18 pro Person und es gibt heiße Duschen und eine Küche am Campingplatz. Wer keine Dusche benötigt und sich auch von einer sogenannten „long drop / long breath“ Toilette (= ohne Spülung) nicht abschrecken lässt, ist mit den DOC Campingplätzen um $6 pro Person gut bedient. Ein Riesenvorteil: Sie liegen traumhaft und es sind weniger Leute dort. Nun zu unserer Reise. Nachdem wir unser Auto abgeholt hatten, fuhren wir in den nächsten Paknsave (den billigsten Supermarkt in Neuseeland), um Vorräte einzukaufen.  Dann tankten wir unser Auto voll (2.169 pro Liter ist das billigste, das man in Neuseeland bekommt) und fuhren Richtung Akaroa, das auf einer Halbinsel nahe Christchurch liegt. Über viele Hügel, die unseren Tank sehr schnell wegfraßen, gelangten wir schließlich in das von Franzosen gegründete Städtchen. Es liegt sehr schön an einer Meeresbucht und vor allem die Aussicht von der Straße runter auf die Stadt über die Bucht ist traumhaft. Akaora ist bekannt für Schwimmen mit Delphinen, allerdings waren wir ziemlich spät am Nachmittag dort und es war nichts mehr offen. DSC02753_Snapseed Nach einem gemütlichen Spaziergang fuhren wir wieder hinauf und bogen Richtung Lake Tekapo ab. Den See erreichten wir allerdings nicht mehr – wir machten Halt in einem Holiday Park in Rakaia. Am nächsten Morgen fuhren wir weiter zu Lake Tekapo. Schon vor dem See ist die Landschaft unglaublich schön, denn am Straßenrand sind unzählige wilde Blumen, dahinter gelbes Gras und am Horizont der verschneite Mt Cook. Wie aus dem Bilderbuch. Lake Tekapo selbst, den wir zu Mittag erreichten, ist atemberaubend. So ein türkises Wasser habe ich noch nie gesehen und mit den Bergen im Hintergrund ist es einfach traumhaft. DSC02786_Snapseed Lake Pukaki, der nicht weit von Tekapo entfernt ist, ist ebenso wunderschön, doch hat mir Lake Tekapo einen Tick besser gefallen. Außer Spaziergängen gibt es bei den Seen nicht wirklich was zu tun – wir fuhren weiter und übernachteten auf einem DOC Campingplatz auf halber Strecke zwischen Lake Pukaki und Oamaru. Oamaru, in dem wir am nächsten Tag Halt machten, ist ein sehr nettes Städtchen. Es hat sich ganz dem Kunsthandwerk verschrieben: Es gibt unzählige Buchbinder, Weber, Maler und Buchdrucker sowie Antiquitätenhändler und Second Hand Buchläden. Oamarus Strand ist auch bekannt für Sichtungen von Blauen Pinguinen. Da die allerdings erst nach Sonnenuntergang – also gegen 21, 22h – an Land kommen, war das für uns zu spät. Und laut Landkarte warteten auf der Fahrt in den Süden noch viele andere Sichtungsgelegenheiten. DSC02831_Snapseed Wir fuhren also weiter und machten unseren nächsten Stopp bei den Moureaki Boulders, das sind kreisrunde Felsen am Strand. Muss man meiner Meinung nach nicht unbedingt gesehen haben… DSC02843_Snapseed Nicht weit davon entfernt war aber eine weitere Pinguin- und Seehundkolonie. Wir waren gegen 18h dort und sahen unzählige Seehunde und auch Pinguine – zwar nicht die blauen, aber die gelben. Die sind auch nicht so scheu wie die blauen und lassen sich daher besser fotografieren. DSC02869_Snapseed DSC02875_Snapseed Für die Nacht machten wir wieder Halt auf einem DOC Campingplatz. Weiter geht’s im nächsten Reisebericht.

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