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Neuseeland Südinsel Teil 3: Westküste

Am 25.12. ging es weiter von Te Anau nach Queenstown. Wir hatten ein Apartment mit Blick auf den See über www.airbnb.com gemietet. Auf dieser Seite stellen private Leute ein Zimmer oder ein ganzes Apartment zur Vermietung, sei es nur für 1 Tag oder auch länger. Frühstück ist normalerweise auch dabei. So kommt man ziemlich günstig zu sehr netten Unterkünften.

Queenstown ist eine ziemlich touristische Stadt mit unzähligen Souvenirläden – trotzdem fehlt es ihr nicht an Charme. Vor allem die Uferpromenade und der kleine Hafen mit dem alten Dampfer-Café-Schiff sind sehr schön. Queenstown ist für viele der Ausgangspunkt für Extremaktivitäten wie Bungee Jump, Skydive oder White Water Rafting. Da Weihnachten war und wir gerade von einer 4-Tages-Wanderung zurückgekehrt waren, ließen wir es allerdings ruhig angehen.

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Wir nutzten die vielen Läden aus und deckten uns mit unzähligen Souvenirs für Freunde, Familie und auch für uns selber ein (z.B. Schmuck aus Paua-Muscheln, Rugby-Bälle, hausgemachter Fudge und andere Schokolade, Glasuntersetzer – das übliche halt…). Natürlich konnten wir auch dem Ruf des Fergburgers nicht widerstehen. Hat man noch nie von ihm gehört, wundert man sich wahrscheinlich über die nicht enden wollende Schlange vor einem Burgerladen an der Hauptstraße durch Queenstown. Berühmt ist der Laden für seine riesigen Burger. Also haben wir uns auch angestellt. Nach 45 min. in der Schlange und 60 min. Warten auf den Burger (die man aber auch außerhalb des Ladens verbringen kann – denn man bekommt eine Nummer) war es schließlich so weit. Mein Burger bestand aus Rindfleisch, Salat, Tomate, Speck, Ananas und einem guten Schuss Aioli und schmeckte einfach traumhaft. Dazu hausgemachte Onion rings mit Aioli. Für die Portion (und die Qualität) ist Fergburger auch preislich recht in Ordnung – ich glaube, ich habe $14,90 für den Burger bezahlt.

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Am nächsten Tag machten wir einen Abstecher ins nahe gelegene Arrowtown. Das Städtchen schaut aus wie aus einem Westernfilm und ist zum Durchspazieren und Bummeln ganz nett – außer einer archäologischen Stätte eines ehemaligen chinesischen Goldgräberviertels gibt es aber nicht viel zu sehen.

Nach 3 gemütlichen Tagen ging es dann auch schon wieder weiter. Den ersten Stopp machten wir im Cardrona Valley, wo ich für mich und meinen Freund einen Ausritt als Weihnachtsgeschenk gebucht hatte. In unserer Ausreitgruppe waren insgesamt 11 Personen (und Pferde), davon neben mir und meinem Freund noch 2 andere erfahrene Reiter. Die Reitführerin war sehr kompetent und machte den Ausritt für alle zum Genuss. Denn während sie mit den Anfängern nur Schritt ging oder trabte, erlaubte sie uns sehr oft zurückzufallen und dann alleine zu galoppieren. Und für Österreicher als nette Anekdote: Hermann Maier war schon in diesem Stall ausreiten 😉

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Nach dem ca. 2-stündigen Ausritt ging es mit dem Auto weiter nach Haast an die Küste. Dazwischen machten wir Mittagspause am Lake Wanaka. Die Gegend dort ist traumhaft!

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Haast hingegen war sehr unspektakulär, also fuhren wir sofort weiter. Leider war die Westküste insgesamt ziemlich unspektakulär… Aus Zeitgründen ließen wir den Franz-Joseph-Gletscher aus und campten an einem wunderschönen Campingplatz mit Blick auf den Gletscher. Am nächsten Tag fuhren wir weiter hoch in den Norden. Einziger erwähnenswerter Stopp waren die Pancake Rocks. Das ist eine Felsformation an der Meeresküste, die wie aufeinandergeschichtete Pancakes ausschaut.

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In der Nähe sind auch die Blue Pools, natürliche Becken in einer Flusslandschaft, die besonders blau sind.

Dann ging es wieder ohne Stopp weiter in den Norden und zwar nach Marahau – Ausgangspunkt für den Abel Tasman Track, eine Wanderung über mehrere Tage durch den Abel Tasman Nationalpark. Leider konnten wir für den Track nur 3 Tage entbehren und so entschieden wir uns für 2 Tage Kajaken und 1 Tag wandern (wieder zurück zum Base). Ob uns das Wetter bei diesem Track hold war, erfahrt ihr im nächsten Bericht 😉

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