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Playa del Carmen: Shoppen oho, Strand owe…

Wir hatten uns überlegt einen Tagesausflug auf die Isla Cozumel vor der Küste von Playa del Carmen zu machen. Andere Reiseberichte liessen vermuten, dass Cozumel touristisch sei, man aber mit nem Mietwagen ausgestattet schnell dem schlimmsten entfliehen kann um am Playa San Francisco oder Playa  Palancar zu entspannen. Also für 10 uhr die Autofähre nach Cozumel, 5km südlich von Playa del Carmen gelegen, mit dem Mietwagen angesteuert. Die Schranke um 9.20 Uhr passiert – nächste Abfahrt der Fähre auf die Isla Cozumel um 13.30 Uhr. Mist. Irgendwie hat man uns da im Internet einen falschen Plan der Autofähre zwischen Playa del Carmen und Cozumel untergejubelt. Nun denn, hilft ja nix, dann besichtigen wir eben Playa del Carmen, haben wir letztes Jahr bei unserer 2-monatigen Zentralamerika-Rundreise nicht geschafft. Ein paar mal durch die City gekurbelt und endlich, ziemlich zentral, einen Parkplatz gefunden. Shoppen in Playa del Carmen 20140226-125317.jpg Die kleinen Strässchen und die Atmosphäre rund herum mit mexikanischer Musik überall sind irgendwie nett. Auch die Flaniermeile ist nicht pompös, sondern irgendwie ganz süss. Jedes zweite Geschäft ist zwar ein Souvenirladen, aber die anderen verkaufen auch vernünftige Sachen – vorwiegend amerikanisch (Burger King, Starbucks, McDonalds, Nike, Hugo Boss,…) geprägt. Wer Souvenirs für zu Hause shoppen möchte wird hier garantiert fündig. Witzige T-Shirts, Sombreros, Tequila, buntes Porzellan, gefälschte Sonnenbrillen und Fussball-Trikots, alles dabei… Zudem sieht man zahlreiche Nachtclubs und Bars, was auf ein lebendiges mexikanisches Nachtleben hier in Yucatan schliessen lässt. Strand in Playa del Carmen 20140226-124926.jpg 20140226-124212.jpg image Die Flaniermeile einmal langgelaufen, ein Eis gegessen, wagen wir uns an den Strand. Es gibt hier im wesentlichen zwei langgezogene Buchten, die beide von hinten komplett mit hässlichen Hotels zugebaut sind. Bei der hinteren, die wenigsens noch schönen feinen Sand und sauberes Karibikwasser vorzuweisen hat, werden die letzten offenen Lücken gerade von den Palmen befreit und mit Hotel-Beton-Skeletten zugebombt. Schockierend. Wir finden ein halbwegs feeues Plätzchen, nehmen ein kurzes Bad und marschieren wieder zum Mietwagen. Fazit: Muss man wohl auf der Yucatan-Rundreise mal gesehen haben. Xpu-Ha – ein wahrer Karibik-Strand image   image Auf dem Weg über die Schnellstrasse die 65km zurück nach Tulum fiel uns ein, dass wir eigentlich auch einen Plan B dabei hatten. Etwa 20km südlich von PDC liegt der Strand Xpu-Ha, der nur durch ein relativ unscheinbares Holzschild (die Ausfahrt befindet sich Fahrtrichtung PDC – Tulum) gekennzeichnet ist. Hier abgebogen fährt man ca 500 Meter einensehr staubigen Weg entlang, bis man an einem kleinen Häuschen 45 Pesos pro Person Eintritt bezahlen muss. Kein Problem, glaubt mir, man bekommt was geboten. Und zwar ein gut 2km langen Karibikstrand mit dem feinsten weissen Sand, tollen Palmen und echtem Karibik-Badewannen-Wasser. Auch die Beachbar ganz am Anfang ist super nett und chillig – die haben eine kleine Bar mit Schaukeln statt Barhockern, sehr nett. Einziges Manko ist das doofe Ami-all-in Hotel genau in der Mitte der Bucht, wo mit Anmateuren um die Wette Flunki-Ball gespielt wird. Gott sei Dank ist der Strand breit genug und man kann sich genügend komplett einsame Stellen zum liegen und baden suchen. Das beste ist, die Bucht hat wohl auch weiter draussen ein eigenes Korallenriff zum Schnorcheln. Boote chartern ist hier möglich, wir hatten aber nicht genug Zeit und haben lieber Bier und Burger in der Beachbar später genossen. Absolute Empfehlung dieser Strand hier, wobei einem da wieder auffällt wie schön Tulum doch ist.

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