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Programmieren fürs iPhone: Einstieg in das iPhone SDK

iPhone Buch
Man glaubt es kaum, aber es ist jetzt schon weit über ein Jahr her, dass der iPhone-Hype nach Deutschland geschwappt ist. Natürlich habe ich mir damals auch schnell eins besorgt. Interessant war für mich neben den zahlreichen Innovationen, die das Gerät mit sich brachte, immer schon die Möglichkeit eigene Applikationen schreiben zu können. Damals gestaltete sich das meines Erachtens als äußerst schwierig, da mir die Programmierung mit Objective-C und dem Cocoa Touch Framework irgendwie nicht lag. PHP, Java und Konsorten machen es einem da irgendwie einfacher.
Ein weiteres Problem war, dass es kaum Literatur gab, die einem helfen konnte vorhandene Lücken auszubügeln. Lediglich Apples Developper-Videos und ein paar Youtube-Videos von amerikanischen Early-Adoptern reichten nicht aus, um die Idee für das nächste große Ding runterzuprogammieren.
iPhone-Literatur
Mittlerweile gibt es zahlreiche Anlaufstellen, die einem helfen können. Sogar deutsche, da der dpunkt-Verlag das erste deutsche Buch über das Programmieren von iPhone-Apps publiziert hat, geschrieben von Markus Stäuble.
Das erste Kapitel informiert den Leser worum es in den weiteren Artikeln im Detail geht. Besonders schön finde ich, dass der Autor unterschiedlichen Zielgruppen verschiedene Einstiegspunkte in das Buch empfiehlt. Ich als Ungeduldiger habe mich dann mal direkt mit Kapitel 2 – der Installation des SDKs auf dem Mac – befasst. Kein Problem, aber auch damals schon nicht. Spannender wird’s dann im dritten Kapitel, wo ausführlich einzelne Komponenten einer iPhone-App vorgestellt werden. Problemfelder wie:
- Delegates
- Outlets
- Unterschied Window zu View
- Oder die Cocoa-Touch Design-Patterns
sind mir hier schlussendlich klar geworden.
Das Kapitel 4 – SDK im Detail – habe ich übersprungen, da ich mich mit der Entwicklungsumgebung XCode und der zugehörigen GUI dem Interface Builder schon damals reichlich auseinandergesetzt hatte.
iPhone XML-Applikationen programmieren
Spannend wird es dann wieder in Kapitel 5, wo es tatsächlich um die Anwendungsentwicklung geht. Besonders interessant ist für mich der Bereich, der die Verarbeitung von RSS-Feeds behandelt, da es in den Zeiten von Content-Syndication wohl kaum bessere Möglichkeiten gibt seine Inhalte über das Netz zu spreaden. Der beschriebene Text lässt sich recht gut in Kombination mit den sich am Anhang befindenen Code-Beispielen nachvollziehen. Jeder, der schon einmal eine Programm-Dokumentation geschrieben hat, weiß wie schwierig es ist jeden noch so eindeutigen Schritt in einen „echten“ Satz zu packen. Aber Markus Stäuble gelingt das recht gut. Zudem werden im Buch zwei tolle Tutorials als Quelle angegeben (Quelle1) und natürlich auch das offizielle Apple-Developper-Tutorial, so dass der ersten App nun hoffentlich nicht mehr viel im Wege stehen kann.
Bis zum Testen der App auf dem Endgerät, wie in Kapitel 6 beschrieben, bin ich leider bisher noch nicht gekommen. Spannend ist es da sicherlich wie der Appstore wohl die eigene App bewerten wird, da es ja in den letzten Monaten zahlreichen Applications gab, die vom Appstore-Team grundlos abgelehnt wurden.
Im Großen und Ganzen find ich das Buch gelungen, so dass es einen guten Einstiegspunkt in die Entwicklung von iPhone Apps bietet. Klar sollte jedoch sein, dass Leute ohne Programmiervorkenntnisse kaum eine Chance haben werden, da die Programmierung mit Objective-C und dem Cocoa Touch Framework nicht so einfach ist, wie sich die Apps nachher auf dem iPhone bedienen lassen.
Hier kann man das Buch direkt bestellen: Programmieren von iPhone-Apps
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| This entry was posted by Hendrik Lennarz on 26. May 2009 at 19:33, and is filed under Apps, Iphone, Online Tipps, Testberichte. Follow any responses to this post through RSS 2.0. You can leave a response or trackback from your own site. |







about 3 months ago
Es gibt viele Service die die Möglichkeiten die Apps ohne Koding Kenntnisse zu kreieren geben. Mein liebstes Service ist Snappii.com