VonUnterwegsGesendet.de

Puerto Viejo: Costa Rica an der Karibikküste

Hinter dem Grenzübergang Panama-Costa Rica stiegen wir wiederum in ein Minibus ein, der uns in knapp 50 Minuten und in gefühlter Lichtgeschwindigkeit ins kleine Örtchen Puerto Viejo brachte. Der erste Eindruck beim Durchfahren – sehr nettes kleines Karibikdörfchen.


Hostel Puerto Viejo
Unser Hostel Walaba liegt allerdings 5 KM südlich im Miniort Punta Uva. Das Hostel liegt direkt an der schönen Dschungel-Küstenstrasse, welche Puerto Viejo und das Reggea-Örtchen Manzanilla verbindet. Das Hostel ist komplett in den Dschungel integriert, so dass die kleinen Bungalows nur über kleine Stege zu erreichen sind. Wir haben eine Cabina mit eigener Küche, Aussenbad, Terrasse, Moskitonetzen und Hängematte. Eigentlich sehr nett,aber irgendwie sehr dunkel. Der Rezeptionsbereich ist sehr nett und die Hostel Mitarbeiterin ebenfalls. Sie helfen auch wirklich gut und gern bei der Organisation von Aktivitäten oder Weiterfahrten.
Das grosse Problem, das Puerto Viejo hat, ist das Trinkwasser. Wir hatten zwar einen Trinkwasserspender im Bungalow, aber allein das Duschen etc. Verseucht einen förmlich. Wohl aus diesem Grund hatten immer wieder schlimme Magenprobleme hnd rostig-verfärbte Fingernägel. Für Dschungel-Liebhaber ist das Hostel Walaba in Punta Uva sicher eine gute Wahl für 26$ pro Person und Nacht.
Schöne Strände

Der Strand in Punta Uva ist wirklich weltklasse. Ca. 1km lang und mit dichtem Palmenwald übersäht und ordentlichem Wellengang. Einer der schönsten Strände, den wir auf unserer Reise bislang gesehen haben. Natürlich kommt nichts an die San Blas Inseln, aber das wird so und so schwierig für jeden Strand in den nächsten Jahren.
2km vor Puerto Viejo gibt es noch einen sehr langen schönen Strand, direkt an der Küstenstrasse, an dem Anfänger sehr gut surfen können. Surfboards gibts praktischerweise direkt am Strand zum Ausleihen.
image

In Manzanilla am anderen Ende der wunderbar grünen Küstenstrasse gibts ebenfalls einen ewig langen und relativ breiten Strand – ohne jeglichen Wellengang. Wie die heimische Badewanne also. Übrigens haben wir uns tagsüber nur mit dem Fahrrad fortbewegt, das wir uns im Walaba-Hostel geliehen hatten – völlig problemfrei und sehr praktisch und die Küstenstrasse ist wunderschön – so fern man keine Angst vor lauten Brüllaffen in den Bäumen hat. Die Viecher sind sowas von laut und eigentlich gar nicht so gross wie man eigentlich denkt.
image

Tauchen in Costa Rica
Seit unserer Borneo-Reise 2011 waren wir auch nicht mehr getaucht. Deswegen dachten wir uns zum Auffrischen könnte ein Tauchausflug mit der Tauchschule Punta Uva Diving Center am Ende des Strandes von Punta Uva ganz gut sein. Für 100$ pro Person machten wir zwei Tauchgänge mit Moses – dem Divemaster. Der erste Tauchgang war ein Refresher, so dass wir zu Beginn in etwa 7m Tiefe die beliebten Skill-Übungen Maske-Fluten etc. machten. Zudem hatte Moses mir die Flasche extra voll gemacht, da ich ja immer mehr Luft verbrauche – warum auch immer.
Wir hatten zwei ganz schöne Tauchgänge in den Riffs “Coral Garden” und “Two Towers”. Viele Fische bekamen wir nicht zu sehen, lediglich riesiger Hummer und Krabben. Da wir keine Neos trugen und wir beim ersten Tauchgang auch fast 30 Meter tief waren, war es allem in allem recht kalt die ganze Zeit. Nun sind wir wieder geübte Open Water Diver und hoffen auf noch viele schöne Tauchgänge in Nicaragua.
Rafting in Costa Rica & Von Puerto Viejo nach La Fortuna
Für den nächsten Tag planten wir unsere Weiterreise nach La Fortuna ins Hochgebirge von Costa Rica. Die Mädels von unserem Hostel empfahlen uns einen Rafting-Trip mit anschliessendem Transport nach La Fortuna inkl. 2 Mahlzeiten für 99$ pro Person. Das hörte sich gut an.
Auf 2 Stunden Fahrt zum Rafting-Center folgten 5 Stunden Wildwasser-Rafting auf dem Fluss xxx. Ein wahnsinniges Erlebnis. Die Natur und der Fluss sind so wunderschön und die Stromschnellen bis zu Klasse 4 machen einfach enorm Spass. Hätten wir nie gedacht – absolute Empfehlung. Aus diesem Grund macht es uns auch nichts aus, dass wir anschliessend noch weitere 4 Stunden im Minibus nach La Fortuna sitzen. In La Fortuna steuerten wir das 5-Sterne Hostel Arenal Backpackers an – eine sehr gute Wahl, wie sich später herausstellen sollte.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *