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Reisebericht Peru – Lima

Lima hat viele Seiten, laute, ruhige, gemütliche und hektische  Die Größe von Lima, der Hauptstadt von Peru, im Vergleicht zu unserem erste Stopp Quito ließ sich schon beim Landeanflug erkennen.

Ankunft und Fahrt ins Zentrum

Sobald man einen Fuß aus der Empfangshalle des Flughafens setzt wird man als Tourist sofort von geschäftstüchtigen Taxifahrer belagert, die Fahrten ins Stadtzentrum anbieten; zu saftigen Preisen versteht sich. In Südamerika gilt allgemein bei Taxifahrten: Preis aushandeln bevor man ins Taxi gestiegen ist und am Zielort angekommen ist, sonst gibt es ein böses Erwachen und viel Diskussion.

Spricht man genügend Spanisch, kann man den Taxifahrern zuvorkommen und sich schon in der Empfangshalle des Flughafens erkundigen, wie man am günstigsten ins Stadtzentrum kommt. Dann kommt man schon gerüstet aus dem Gebäude und geht einfach Wortlos an den Taxifahrern vorbei und geht 200 Meter zu einer Bushaltestelle wo in kurzen  Abständen Kleinbusse halten, die ins Zentrum fahren. Es gelten Einheitspreise, ein Verhandeln ist also nicht nötig. Man sollte sich allerdings vergewissern, dass der Bus auch in die gewünschte Richtung fährt.

Unterkunft

Wir sind in Lima im Loki Hostel im Stadtteil Miraflores untergekommen. Ein sauberes Hostel mit internationalem Publikum und Personal. Unser Zimmer war allerdings sehr laut, da an einem großen Kreisverkehr gelegen. Dieses Hostel empfiehlt sich also eher an Lärmunempfindliche Personen und auch an Personen, die Lima zum feiern besuchen. Auf uns trifft beides eher nicht zu, wir sind aber trotzdem gut damit zurechtgekommen.

Der Stadtteil Miraflores ist ein modisches und sauberes Viertel mit vielen kleinen Bars und Kaffees die zum verweilen einladen. Gefallen haben uns auch die vielen Geschäfte, die aussortierte B-Ware von renommierten Markenherstellern aus den USA (legal?) verkauft haben. Hier haben wir uns auch ein Mobiltelefon mit Prepaid Karte zugelegt um besser erreichbar zu sein und auch günstigere Telefonate führen zu können. Eine Investition von etwa 20,- Euro, die sich definitiv lohnt.

Lima Aktivitäten

Durch seine Größe bietet Lima viele Sehenswürdigkeiten, eine Reihe von Museen und viele Freizeitaktivitäten um einige Tage mehr oder weniger sinnvoll zu füllen. Die Altstadt von Lima ist als Weltkulturerbe der UNESCO definitiv ein Besuch wert. Über die Stadt verteilt gibt es auch eine Reihe von Museen zur Geschichte und den Kulturen dieser Region, die sich lohnen. Lima hat auch eine Reihe von Stränden, die auch zum Surfen taugen sollen. Hier soll allerdings das Meer vor der Küste von Limas Abwässern verunreinigt sein.

Es gibt auch eine Reihe von Parks die zum verweilen einladen. Einer davon ist der Wasserpark von Lima, ein großes Areal mit einer Reihe von Brunnen, Fontänen und Wasserspielen. Mit der richtigen Kleidung, kannn man sich hier nach einem langen heißen Tag abkühlen. Besonders in den Abendstunden lohnt sich ein Besuch. Dann werden alle Brunnen mit Lichtern in verschiedenen Farben in Scene gesetzt und es gibt eine große Wasser- und Lichteffekte Show.

Außerhalb von Lima haben wir noch die Ausgrabungsstätten der ehemaligen Stadt und Tempelanlagen von Pachacámac besucht. Man erreicht die Anlagen mit öffentlichen Verkehrsmitteln und kann dort problemlos einen Nachmittag die Anlagen erkunden und ein kleines Museum mit Fundstücken besuchen. Auf einer kleinen Anhebung liegt eine schöne Tempelanlage von der aus man einen schönen Ausblick hat auf die Küste von Lima und das Meer.

Ingesamt kann man in Lima viel sehen. Wir waren aber auch wieder froh als wir Lima wieder verlassen haben. Lima ist mit seinem hohen Verkehrsaufkommen vor allen Dingen sehr laut und die Luftverschmutzung ist überall spürbar.

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