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Rio de Janeiro SehenswürdigkeitenRio de Janeiro Sightseeing Tour

Während des Karnevals in Rio konnte ich neben tanzen, trinken und feiern auch die ein oder andere Sehenswürdigkeit mitnehmen. Da ich bei meinem netten Freund Fernando im Stadtteil Botafogo wohnte, hatte ich eins der wichtigsten Wahrzeichen von Rio auch direkt vor der Nase, den Zuckerhut. Um ein wenig Geld zu sparen, sind wir auf den kleinen Nachbarsberg, den Morro de Urca gelaufen und von da aus auf einem kleinen Schleichweg bis an den Zuckerhut ran. Die Seilbahn ist wirklich ein teures Vergnügen, aber auch vom Morro de Urca aus hat man eine tolle Aussicht. Am Abend saßen wir noch lange im Viertel Flamengo, von wo aus man eine schöne Aussicht auf die Guanabara Bucht und Botafogo und den Corcovado hat.During the carnival in Rio I could beside celebrating, dancing and drinking also have glance at all the sight seeings of the city. Due to the fact I stayed with a friend in Botafogo I had the emblem of Rio de Janeiro directly right under my nose, the sugar loaf.

Ausserdem gibt es hier nette Cafés und Restaurants. Von der anderen Seite der Bucht aus, also in einem Restaurant zum Beispiel im großen Einkaufszentrum von Botafogo, kann man die Aussicht auf den Zuckerhut selbst genießen.


Die Viertel Copacabana, Ipanema und Leblon bieten sich für ausgedehnte Spaziergänge und das Beobachten von Menschen an. Sehen und gesehen werden heißt es an der Promenade am Strand von Copacabana und tatsächlich sieht man selten so viele “schöne” Menschen mit den knappesten Bikinis, die man weltweit finden kann, wie sonst nirgendwo. Neben knappen Bikinis gibt es hier offensichtlich mindestens genauso viele Schönheitschirurgen, die sowohl von Frauen, als auch Männern aufgesucht werden, um gegen die Schwerkraft an Brüsten und Hintern zu kämpfen. In Leblon gibt es Café und Restaurants für jeden Geschmack, auch wenn man nach WiFi- Orten sucht, wird man hier sicherlich fündig.

Lapa und St. Teresa sind ganz in der Nähe vom Centrum und bieten auch sicher für jeden Touristen etwas. Lapa ist bekannt als das feierfreudige Viertel und wird durch die berühmten Stufen “Escadaria Selarón” von St. Teresa getrennt. Von hier aus führte früher einmal eine Straßenbahn hoch bis zum Corcovado. Wir hatten leider Pech, denn die Bahn wurde wegen einer Schießerei ein paar Tage vorher geschlossen. Also machten wir uns zu Fuss auf den Weg, immer entlang der Bahnschienen. Zwischendurch warnten uns Schilder vor Gefahren, wobei wir nicht sicher waren, ob es sich um die gefährliche Straßenführung, oder die umliegenden Favelas handelte. Ab und zu kamen wirklich ein paar merkwürdigen Gestalten an uns vorbei, aber offensichtlich hatten wir Glück und kamen nach einem langen Marsch (fast vier Stunden) auf dem Corcovado und damit bei der Christusstatue an.

Auch wenn man den ganzen Weg läuft, spart man zwar das Geld für den Shuttle, muss aber trotzdem den Eintritt in den Park zahlen. Von  hier oben hat man eine tolle Aussicht auf viele Stadtteile und einmal mehr wird einem sehr bewusst, wie nah die modernen Riesenhotelbauten an den immer größer werdenden Favelas liegen. Für den Rückweg gibt es entweder einen kleinen Schleichweg in Richtung Leblon runter, oder man nimmt einfach einen Bus.

Natürlich gibt es noch viel mehr zu sehen in Rio, aber wie bei jeder großen Stadt, kann man es in einer Woche Aufenthalt kaum schaffen, alle Sehenswürdigkeiten abzuklappern, vor allem nicht, wenn auch noch Karneval ist. Ich hab mich aber in Rio vergleichsweise sicher gefühlt, auch wenn ich zum Beispiel von Botafogo alleine bis an die Copacabana gelaufen bin. Natürlich sollte man, wie überall, nicht alleine durch die nächtlichen Straßen laufen und auch nicht mit wertvollen Touri- Gegenständen besonders auf sich aufmerksam machen, aber das versteht sich ja von selbst.
To save some money we decided not to take the cable car, but just walk up the neighbours hill, Morro de Urca, from where you have a perfect view on the sugar loaf. In the evening we stayed in the quarter Flamengo, from where you have a beautiful view over the Guanabara Bay, Botafogo and the Corcovado.

Moreover you´ll find a lot of nice cafés and restaurants. On the other side of the bay there are huge shopping centers and some cafés inside, from where you can enjoy the view on the sugar loaf and surrounding mountains.

The quarters of Copacabana, Ipanema and Leblon offer opportunities for long walks and „people watching“. On the promenade on the beach of Copacabana you can see as many „beautiful“ people with the smallest bikinis than nowhere else on the world. Beside these bikinis you might also find the highest amount of plastic surgery of all over the world, used by women and men alike to fight against the force of gravity on boobs and bums. In Leblon there are cafés and restaurants for every taste and you can find a lot of WiFi- places if needed.
Lapa and St. Teresa are close to the city center and offer something for every tourist. Lapa is known as the party quarter of Rio and is separated from St. Teresa through the famous stairs „Escadaria Selarón“. From here there was once a tram leading all the way up the Corcovado. We were very unlucky ´cause the tram was just closed a few days ago due to a shooting that happened on the way and killed four people. So we decided to walk all the way up along the railway. In between we passed signs warning of dangers, but haven´t been sure if these dangers were about the tight and curvy street or because of the surrounding favelas. Now and then we passed some dodgy persons, but obviously we were lucky enough not to get robbed and arrived after a long walk of over four hours on the Corcovado and the Statue of Christ. But even when you walk all the way you will still have to pay the park entry.

But already for the view from up there it is worth it and once more you will see the scary fact that super modern hotel buildings stand directly next to some always growing and very poor favelas. For the way back you can either take a short cut in direction of Leblon or take one of the public buses.

Certainly there are much more things to do and see, but as in all bigger cities it is difficult to fit all these things in a short stay of one week, specially if you arrive in Rio during in carnival and are busy with celebrating. After all I felt very quite save, even when I walked around alone in the quarters of Botafogo, Copacabana or Leblon. Obviously you shouldn´t walk alone in the dark night and being an apparent tourist with the cam around the neck, but I guess this goes without saying.

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