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Sydney Reisebericht

Die letzten Tage meines Aufenthaltes in Australien verbrachte ich in Sydney. Ich hatte große Erwartungen – die aber leider ein wenig enttäuscht wurden. Vielleicht war es, weil Sydney die letzte Stadt meiner Australienreise war; vielleicht, weil ich schon zu lange auf Reisen war (schließlich war ich bis dahin maximal 2 Wochen auf Urlaub gewesen) – auf jeden Fall konnte ich mich mit Sydney nicht so recht anfreunden. Wenigstens mein Couchsurfing-Host war wieder ein Glücksgriff! Er nahm sich unglaublich viel Zeit für mich und lud mich gleich am ersten Tag zu einer herrlichen Pizza ein. Aber nun zurück zu Sydney: Am ersten Tag erkundete ich natürlich den Harbour mit der berühmten Harbour Bridge und dem dem Opera House. Ja, das ist echt sehenswert. Aber dann waren die Sehenswürdigkeiten (für mich) auch schon fertig. Die Stadt selbst fand ich nicht unbedingt schön – viele Hochhäuser sind ziemlich alt und mir fehlte einfach das Flair von Melbourne zum Beispiel. Hier stelle ich also nur die Dinge vor, die mir gefallen haben. 1) Der Hafen: Ist weltberühmt und muss man natürlich gesehen haben. Den besten Ausblick hat man entweder von der Harbour Bridge aus, oder (mein Favorit), von den Botanic Gardens – da hat man schön Brücke und Opernhaus auf einem Blick. Ich wollte mir ja unbedingt ein Konzert im Opernhaus anhören (das Symphonieorchester spielte gerade Händels Messias und Studentenkarten gabs um $20), allerdings war leider alles ausverkauft… DSC02735_Snapseed 2) Die Botanic Gardens: Wie schon oben erwähnt, der Ausblick auf den Hafen ist absolut sehenswert. Und von den Gärten sah auch die Skyline um einiges schöner aus als von innen oder von den Harbour Bridge aus. Aber auch sonst sind die Gärten einen Besuch wert. Das Governor House, das in den Gärten steht, ist ebenfalls sehr nett anzusehen und Touren sind sogar gratis. DSC02743_Snapseed 3) Queen Victoria Building: So ähnlich wie die Royal Arcades in Melbourne – nur größer. Mir haben die kleineren in Melbourne besser gefallen, trotzdem würde ich einen kurzen Bummel durch die Läden dort empfehlen. 4) Für Regentage oder Familien mit Kindern: Das Sealife Aquarium. Sehr nett aufbereitet und es gibt mehr zu sehen, als die vermutliche Größe des Aquariums vermuten lässt. Besonders die zwei Unterwassertunnels mit Haien, Rochen und Dugongs sind toll. Eintritt ist normal sehr teuer (ich glaub sogar um die $35). Ich habe einen Deal auf www.groupon.com.au erwischt und den Eintritt für $16 bekommen. 5) Und als letztes, obwohl für mich eines der Highlights von Sydney (wenn auch etwas außerhalb…): Die Blue Mountains. Mit dem Zug fährt man ca. 2 Stunden hinaus durch wunderschöne Landschaft (das Ticket kostet übrigens nur $8 für Studenten). Eine riesige Aussichtsplattform bietet einen grandiosen Ausblick über die Blue Mountains. Da ich etwas spät unterwegs war, machte ich nur eine kleine Wanderung zu den Three Sisters und ging ein bisschen die Giant’s Stairway hinab. Es wird oben gewarnt, dass nur fitte Personen diese Stufen hinab- oder hinaufgehen sollten und das ist nicht übertrieben. Ich habe noch nie so steile Treppen gesehen! Hat man mehr Zeit gibt es unzählige Wanderwege aller Schwierigkeiten und Längen. DSC02638_Snapseed Diese 5 Punkte waren für mich sehenswert in und um Sydney. Wie schon gesagt war ich vielleicht schon ein bisschen städte- oder reisemüde, dass mir Sydney so gar nicht gefiel (außer diesen Sights) – auf jeden Fall will ich euch Sydney nicht vermiesen! Mir hat einfach der Charme von Melbourne mit seinen vielen Gärten, viktorianischen Gebäuden und modernen Hochhäusern besser gefallen. Auf jeden Fall verabschiedete ich mich nun von Australien (obwohl ich auf meinem Flug von Neuseeland nach Singapur in Brisbane nochmal zwischenlande) und flog nach Christchurch in Neuseeland. Und diesmal nicht allein: Mein Freund kam mich für 2 ½ Wochen besuchen und gemeinsam bereisten wir die Südinsel mit einem Campervan. Die restlichen 1 ½ Wochen sollte ich dann wieder allein unterwegs sein und zwar auf der Nordinsel. Reiseberichte folgen in nächster Zeit.

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