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Testbericht Garmin Forerunner 305 mit GPS

Schon seit längerem bin ich auf der Suche nach einer Möglichkeit meinen Beruf mit meinem Hobby zu verbinden. Da aber nicht jeder Fussballprofi werden kann, habe ich vergangenes Jahr an zahlreichen deutschen Marathon- und Triathlonveranstaltungen teilgenommen. Leider habe ich jedoch nicht immer wirklich hinbekommen zu tracken wieviele Trainingskilometer ich laufend, schwimmend oder radfahrend zurückgelegt hatte. Deswegen hegte sich der Wunsch doch mit einem gescheiten Programm diese Auswertung möglichst automatisch machen zu können. Verbindung Hobby und Beruf also!

Anfangs habe ich mich erwischt wie ich auf einer Google-Maps, mehr oder weniger planlos, Strecken markiert und gespeichert habe, um endlich mal rauszufinden, wie lang diese gewesen sind. Auf die Dauer echt nervig, vor allem wenn man 20 km in unbekannten Terrain läuft ist eine derartige Analyse kaum zu bewerkstelligen.

iPhone App - Track Thing Lite

iPhone App - Track Thing Lite

Im Sommer kam dann endlich das neue iPhone 3G und dann auch schnell einige Apps, die einem das Tracking per GPS ermöglichen sollten. Folgende Beispiele sind die derzeit bekanntesten im Appstore:

  • GPS Tracker
  • Path Tracker
  • Distance Meter Free
  • Track Thing Lite

Da ich aber leider nur stolzer Besitzer eines alten iPhones, ohne GPS bin habe ich sehr aufmerksam die Apps studiert und wäre sogar bereit gewesen mir deswegen ein neues iPhone 3G zuzulegen. Leider konnte mich keine App überzeugen und der Aspekt, dass ich mein gutes iPhone ständig mit zum Laufen, Radfahren und Schwimmen (wie soll das gehen?) nehmen sollte, hielt mich ebenfalls von einem Kauf ab.

Weihnachten 2008 war es dann soweit..ich wurde überrascht mit einer GPS-Heart-Tracking Watch der Firma Garmin. Wow was ein geiles Geschenk!

Garmin Forerunner 305 mit GPS und Puls-Analyse

Garmin Forerunner 305 bei Amazon

Garmin Forerunner 305 bei Amazon

Nach erstem Auspacken und der problemlosen Mac-Installation des beigelegten Garmin Trainingscenters war ich erstmal zufrieden. Die Uhr ist zwar relativ groß, aber machte aber dennoch einen guten Eindruck. Den ersten regulären Einsatz hatte der Garmin Forerunner 305 beim Skifahren in der Schweiz. Nach einer längeren Ortungszeit der Satelliten (ca. 2-3 Minuten) zeigte mir der Forerunner schön die Geschwindigkeit, gefahrene Kilometer sowie die Herzrate an. Wirklich cool. Der Akku hielt auch problemlos den ganzen Skitag (ca. 10 Stunden).

Garmin Trainingscenter Screenshot

Garmin Trainingscenter Screenshot

Abends die erste Auswertung, allerdings ohne Internetverbindung. Schön sieht man eine direkt eine Kurve mit Geschwindigkeit und Herzrate, sowie eine kleine Map, welche die zurückgelegte Strecke anzeigt. Warum an dieser Stelle keine Google Map intergriert wurde? Keine Ahnung! Die Export-Funktion ermöglicht jedoch das Verwenden von externen Mapping-Tools wie beispielsweise Motionbased.com, TrainingsPeaks und GPSBabel+. Mit GPSBabel habe ich dann auch direkt eine kleine Analyse auf Google Earth und Google Maps  gefahren, wie der folgende Screenshot zeigt. Sowas habe ich mir immer gewünscht, ehrlich! Nähere Erfahrungen und Anwendungsfälle für die erwähnten GPS-Programme sowie weitere Tools werde ich in späteren Beitragen bringen.

Waypoint Navigation per Garmin Forerunner GPS-Watch

Waypoint Navigation per Garmin Forerunner GPS-Watch

Laut Produkthomepage umfasst der Garmin Forerunner 305

einen GPS-Empfänger mit hoher Empfindlichkeit, einen virtuellen Trainingspartner und ein zuverlässiges drahtloses Herzfrequenzmessgerät zur Ermittlung der optimalen Leistung…. Zum Lieferumfang des Forerunner 305 gehört auch ein robustes drahtloses ANT -Herzfrequenzmessgerät mit einem komfortablen Brustgurt und besonders langer Batterielebensdauer. Eine codierte Übertragung verhindert Störungen mit anderen Geräten, sodass die Herzfrequenz zuverlässig gemessen und gesendet wird und ein Training im optimalen Herzfrequenzbereich gewährleistet.

Gespannt bin ich auf die beschriebene Funktionalität, dass ich mich mit bereits absolvierten Messen kann. Ein virtueller Laufpartner also, den man besiegen muss, um besser zu werden. Das macht gerade für mich, der häufig allein zu unmöglichen Zeiten läuft, wirklich Sinn! Ich bin gespannt und werde hier im Blog berichten, ob die versprochenen Funktionen auch wirklich taugen.

5 thoughts on “Testbericht Garmin Forerunner 305 mit GPS

  1. Hannes

    Schön zu hören, was du von dem Forerunner hältst.
    Mir leistet die Uhr seit knapp einem Jahr erstklassigen Dienst.

    Zur perfekten Auswertung nutze ich immer SportTracks. Funktioniert offline, hat GoogleMaps integriert und zeigt dir deutlich schönere Diagramme 😉

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